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Shadowlords Forum

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 Betreff des Beitrags: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 27.05.2008, 22:09 
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Brüll-Seargent
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"Genossen."
"Genosse General!"
"Wie sie bereits instruiert wurden, soll unsere Einheit die Bunkerlinie der UNA-Streitkräfte in Sektor 42-35677-A5 angreifen und eliminieren. Das Kollektiv ist der Ansicht, dass dieser Angriff von Ihnen, Colonel Dimitri Stegrov, persönlich angeführt werden soll."
"Zu Befehl, Genosse General!"
"Zur Unterstützung gewährt Ihnen das Kollektiv zusätzlich zu ihren 2 Einheiten Krasnye Soldaty noch 2 Einheiten Spetsnatz Kolossuse, den kürzlich wieder instandgesetzten Kampfläufer Sierp 23.4B und eine Einheit RPG Soldaty. Bewaffnung Schema-12B, Sanitäter wurden bereits zugeteilt. Wegen der Bunker wurden neben der Schema-12B-Bewaffnung zusätzlich Flamenwerfer zugeteilt.
Der Erwartete Feindwiederstand an der Bunkerlinie selbst ist minimal. Star Troopers. Vielleicht eine Einheit Steel Troopers. Eine von den UNA-Kröten wurde in der Gegend gesichtet ist aber bis jetzt noch nicht bestätigt."
"Und wo die sind, da ist das Schlangengezücht nicht weit..."
"Wie war das?"
"Herr General! Ich wollte meiner Freude Ausdruck verleihen, dass es mir vom Kollektiv erlaubt wird, gegen den Feind des Kollektives anzutreten! WIR WERDEN SIEGEN!"
"DA!"
"Nun gut... Ihr Einwand ist berechtigt. Das Tarnschema des gesichteten Kampfläufers entspricht der einer M.ind Einheit. Das Kollektiv geht aber davon aus, dass diesem Gefechtsabschnitt wenig Beachtung geschenkt wird und deshalb die abkommandierten Einheiten ausreichen werden, den Gegner zu werfen."
"G-G-Genosse General!"
"Ja, Dimitri?"
"Wie Genosse Leutnant Stremir bereits anmerkte, haben wir wenig bis gar keine Möglichkeiten uns gegen stark gepanzerte Einheiten zur Wehr zu setzen. Selbst wenn es uns gelingen möge, die Einheiten im Bunker zu eliminieren, einem M.ind Gegenschlag sind meine Männer nicht gewachsen! Diese Mission ist Selbstmord! Geben Sie mir zumindest 2 bis 3 Kossaks mit. Ich ..."
"Kommissar."
"Ja, Genosse General?"
"Exekutionsbefehl Colonel Dimitri Stegrov 11:25. Erschießen. Durchführen!"
"Aber General, es ist..."
PENG!
"Genosse Kommissar."
"Ja, Genosse General?"
"Hiermit Wiederrufe ich den letzten Exekutionsbefehl. Vermerken Sie im Protokoll: Exekution Colonel Dimitri Stegrov vorverlegt und von mir selbst ausgeführt. Zeit: 10:18. Entfernen Sie den Colonel."
"Da. Zu BEFEHL!"
"Für das Protokoll: Leutnant Stremir wird mit sofortiger Wirkung zum Colonel befördert."
"Leutnant Stremir, Entschuldigung, COLONEL Stremir? Gibt es sonst noch Einwände?"
"Njet! Genosse General! Der Befehl wird wie geplant ausgeführt!"
"Gut. Sie können gehen."
"Genosse General! Für das Kollektiv!!"
"Kommissar. Sie nicht, ich brauche Sie noch für eine andere Angelegenheit."
"Nun da alle außer Ihnen und mir den Raum verlassen haben habe ich folgenden Befehl:
Verursachen Sie so viel LÄRM beim Aufmarsch wie möglich."
"Aber Genosse General! Dass wird die Stars aufwecken!"
"DA! So ist es.
Der Feind wird seine Kräfte in diesem Abschnitt konzentrieren. Das gibt uns die Gelegenheit in einem Nachbarabschnitt durchzubrechen in dem sich ein wichtiges Versorgungsdepot der UNA nur wenige Kilometer hinter dieser Bunkerlinie befindet. Dieses Depot muss unter ALLEN UMSTÄNDEN erreicht und genommen werden!
Mobilisieren sie meine beiden Kossak Einheiten. Ich will alle 6 Kosaken Einsatzbereit haben in, sagen wir, 45 Minuten. In ca. einer Stunde landen im Abschnitt 42-35677-F5 mehrere Einheiten Speznaz Kommandos, 2 Einheiten Sierp und Urod persönlich. Sie tragen den Hauptangriff vor. Stossen sie mit unserer Reserveeinheit zu Ihnen. Ich folge mit den Kosaken und der Stabseinheit."
"Zu Befehl, Genosse General."
"Und, Kommissar..."
"Ja, General?"
"Glauben Sie nicht, es ist mir leicht gefallen, meine alten Freund zu opfern."
"Selbstverständlich General!"
"Er hat mir in vielen Schlachten treu zur Seite gestanden. Aber es darf bei dieser Mission nicht der geringste Zweifel aufkommen. Dieses Ablenkungsmanöver ist absolut Lebensnotwendig. In gewisser weise habe ich ihm einen Dienst erwiesen. Hier ist er schnell und schmerzlos gestorben. Bei der Operation in Sektor 42-35677-A5 wird keiner der Genossen überleben. Das ist sicher."
"Genosse General. Sie sind ein wahrer Stratege und Vorbild für unser Kollektiv! Wir könne uns glücklich schätzen, Sie an unserer Seite zu haben."
"Danke Kommissar. Sie könne gehen."
_____________________________________
SPY :ninja:


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 28.05.2008, 11:33 
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Köp(f)ten
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Beiträge: 1703
Hey, schicke Geschichte! Ich hoffe, darauf folgen Gefechte? =)
Ich bin so frei, mal die Gegenseite reinzuschreiben. ;)


...derweil, nicht weit entfernt im Feldquartier der Bunkerverteidigung der U.N.A, Sektor Bravo....

"Achtung!"
Ein älterer Oberst des M.Ind betrat mit ernstem Gesicht den rückwärtigen Befehlsbunker der Verteidigungslinie im Sektor Bravo und gab Order zum Rühren.
"Meine Herren, wir haben Aufklärungsberichte vorliegen, die eine Massierung kollektivistischer Infanterie in ihrem Sektor zeigen. Wir gehen von einem Angriff in den nächsten Stunden aus.
Wir haben freies Schußfeld und zudem wurden Ihnen noch zwei Defender Cobra vom Versorgungsdepot zugewiesen. Löschen Sie diese roten Störenfriede aus, verstanden?"
"Jawohl, Herr Oberst!" antwortete der zackig salutierende, befehlshabende Leutnant.
Der Moment der Stille, in dem sich der anwesende Zug- und die Truppführer in die Berichte vertieften, wurde von einer Meldung am Rande des Raumes unterbrochen.
"Herr Oberst, bitte frei sprechen zu dürfen."
"Was gibt es, Master Sergant?"
"Herr Oberst, laut diesen Berichten erwarten wir einen Angriff von drei bis vier Trupps Infanterie mit leichter MGS-Unterstüzung? Das ist viel zu wenig, um unsere Stellungen auch nur zu gefährden. Glauben Sie nicht auch, daß das nur eine Ablenkung sein kann?"
"Master Sergant" brauste der Oberst sofort auf "nach Ihrem Debakel beim Angriff auf die zweite Steuerzentrale können Sie von Glück reden, noch auf diesem Garnisionsposten Dienst schieben zu dürfen! Der Blok ist nach unseren letzten Siegen verzweifelt und zu dumm, strategisch sinnvoll zu operieren. Er will hier das Unmögliche, und er wird versagen. Sie wollen doch nicht meine strategischen Analysen und meine Autorität in Frage stellen, Master Sergant?"
"Nein, Herr Oberst."
"Gut. Wenn es keine weiteren Fragen gibt, viel Glück!" und damit zog sich der Oberst zurück.

Überzeugt, daß das nur ein Ablenkungsmanöver sein konnte, studierte der Master Sergant die Karten der nächstgelegenen Sektoren und ihm fiel das nahegelegene Versorgungsdepot gleich westlich auf. Ob das das Ziel des Bloks war?

_________________
Ich glaube es hackt! Das ist doch kein Deutsch!


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 28.05.2008, 13:08 
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Provinzheld
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Beiträge: 584
Wohnort: Berlin
Haha, da wird sich der Oberst ja noch wundern^^

Armer Dimitri... :tear:

_________________
MITSPIELER/INNEN für AT43 in BERLIN gesucht.

Armeen: Therian / UNA


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 28.05.2008, 23:18 
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Brüll-Seargent
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Registriert: 27.11.2007, 09:49
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Wohnort: Nähe Linz
Zeit: 13:22, Ort: Rückwertiger Befehlsbunker, Sektor Bravo
„Master Sergeant! Sir!“ „Ja?“
„Funkspruch von Hauptquartier.
Mamba 23 bestätigte um 12:24 Lokalzeit ihre Vermutung, dass ein Angriff im Sektor Lima-Delta unmittelbar bevorsteht.
Red Block Landungsschiffe im Anflugvektor auf Sektion Lima-Delta.
Voraussichtlicher Landungszeitpunkt: 13:16.
Einsatzbereitschaft erwartet um 13:34.
Geschätzter Angriffsbeginn: 13:42.
Berechnete Feindstärke:
MGS Typ1: 4+, MGS Typ2: 6+, Infanterie: Minimum 12 Einheiten, Elitestatus!
Das Sektions-Oberkommando gibt den Befehl, unsere gesamten Einheit SOFORT in Bewegung zu setzen um folgende Objekte um jeden Preis zu halten, bis Verstärkung eintrifft:
Sektor Lima-Delta/Versorgungsdepot 212b.
Sektor Lima-Gamma/Vorgeschobener Feldfluphafen Typ 3.
Ihre Befehle, Sir?“
„Funkoffizier.“
„Master Sergeant?“
„Melden sie dem Sektions-Oberkommando, dass unsere Einheiten sich seit 42 Minuten auf dem Weg befinden. Maximale Geschwindigkeit. Die Einheiten werden kurz vor den Red’s eintreffen.
Versorgungsdepot 212b wurde vor 30 Minuten über den wahrscheinlich bevorstehenden Angriff informiert und hat bereits Gegenmaßnahmen ergriffen.
Außerdem wartet im Depot einen GROSSE Überraschung auf die Kollektivisten.“
„Sir?“
„Nun ja, ein Freund aus der Akademiezeit arbeitet für die M.ind Forschungsabteilung.
Dieser Sektor wurde für einen Feldversuch eines Prototypen ausgewählt.
Wenn seine Angaben über Projekt 24/86-Rev.2.1 stimmen, dann sind die Reds heute am absolut falschesten Ort zur garantiert falschen Zeit...“

13:28, Sektor 42-35677-A5
„Lieutenant, wir.. Verd... Entschuldigung, Genosse Colonel! Ich wollte Sie nic...“
„Vergessen sie es Genosse Sergeant. Ich muss mich selbst erst daran gewöhnen.
Einheit Einsatzbereit?“
„DA! Wir sind Einsatzbereit!“
„Gut. Dann geben Sie den Befehl, den Angriff zu starten. Ich werde persönlich...“
„GENOSSE COLONEL, SEHEN SIE! DASS KANN EINFACH NICHT SEIN!“
„Was kann nicht sein Genosse Sergeant?“
„Hinter ihnen! Sehen sie selbst!!!“
„Was soll da schon sei...“

13:38, Abschnitt 42-35677-F5
„Genosse Colonel, hier Kommissar Paschausky.
Melde Einsatzbereitschaft.
Unterstützungseinheit gelandet und in wenigen Minuten bereit für Angriff.
Speznaz Kommandos bereits in Stellung, Einheit Sierp1 aktviert, Sierp2 Reserve.
Urod übernimmt zusammen mit mir Spitze.“
„Danke Kommissar. Meine Kosaken sind nur 2 Minuten hinter ihnen.
Es gab eine leichte Verzögerung wegen eines technischen Defektes.
Stabseinheit folgt 12 Minuten hinter mir. Ich führe die Kosaken selbst.“
„Genosse General! Ich muss in aller Form protestieren. Sie...“
„Zur Kenntnis genommen und verworfen.
Wir können uns keine weiteren Verzögerungen leisten, sonst ist dass Überraschungsmoment nicht mehr gegeben. Beginnen Sie den Angriff SOFORT!“
„Zu Befehl, Genosse General!
BEFEHLl
Urod Marsch. Gefechtsgeschwindigkeit.
Feuer frei auf MGS Typ-1 und 2. Primärziel: Typ 2 MGS. Feuer Halt gegen Infanterie.
Urod, sie sind Kettenhund von meinem Husaren. 2 Uhr Position. 10 Meter.
Sierp 1: Vorrücken in Stellung 2455-34. Sperrfeuer Sektor 2455-18 bis 23!
Sierp 2: Meldung wenn einsatzbereit.
Speznatz Grün und Rot: Vorrücken hinter Sierp1. Blau: Stellung halten, Feuer frei auf lohnende Ziele.
DURCHFÜHRUNG: JETZT!“

13:40, Bunkerline direkt vor Abschnitt 42-35677-F5 (Auch bekannt unter dem Namen im Sektor Lima-Delta...“, Bunker 3
„Da kommen unsere Ziele... Soldat, Lasermarkierung! Ziel: Sierp, 1. von links. Gefunden?
„Gefunden!“
„Messung.“
„Distanz 280m, schnell fallend, Winkel 5 Uhr“
„Ziel erfasst. Achtung. Feuer frei.“
„Rakete abgefeuert... TREFFER! Treffer ohne Wirkung!“
„Selbes Ziel. WEITERFEUERN!“
„Rakete abgefeuert. TREFFER! Teffer Torso, Ziel steht!“
„Zielwechsel rechts davon. Markieren und Feuer frei !!“
„Rakete unterwegs. Verdammt! Ziel stoppt und schießt sich auf uns ein.“
„Unterstützungseinheit Stampfer2! Zielmarkierung 156Beta. Sofort. Sofort. SOFORT!“
„chhhh...chhhh...Hier Unters...heit...Chhh...pfer2. Pfeil fliegt. 3-2-1-Zer“
BOOOMMMM! BOOOMMM!„TREFFER Zielmitte! Ziel zerstört! Danke Stampfer2!“
„Soldat, neues Ziel: Infanterie hinter MGS. Markieren.“
„Aber SIR! Sollten wir nicht die beiden MGS Typ-2 vor ihnen markieren? Die sind meiner Meinung nach viel..“
„Halten Sie den Rand! DAS WAR EIN BEFEHL!“
„Sir. Ja, Sir!“
„Ziel markiert“
„Stampfer 1-3: Neues Ziel: Sperrfeuer. Maximale Streuung. Salventakt 3. Feuer: SOFORT!“

13:42: Abschnitt 42-35677-F5
„Kommissar, Bericht. Was ist da vorne los?“
„Genosse General! Stehen unter SCHWEREM Feindfeuer! Identifikation... GENERAL! Es sind MGS-TYP2, Codname COBRA, mindestens 3 von ihnen! Weitere Kontakte nähern sich aus 10 Uhr. Ich bitte um Erlaubnis den Angriff abbrechen und mich auf Höhe 23b..“
„NJET! Wir weichen nicht! Sie sind dem Kollektiv verantwortlich. ANGRIFF WEITER VORTRAGEN. Ich bin nur mehr 30 Sekunden hinter ihnen.“
„UROD! Weiter vorrücken. Ich gebe Ihnen Feuerschutz.“
„Zu Befehl Herr Kommissar.“
„Herr Kommissar. Ich habe hier eine Zielerfassungswarnung von... HINTEN? Aber wieso...“

In diesem Moment eröffnet der Husar des Kommissars das Feuer auf den Urod. Der Kommandant der führenden Speznatz Einheit bleibt wie vom Donner gerührt stehen. Zuerst begreift er nicht, was sich da vor seinen Augen abspielt, doch dann... In diesem Moment schlagen die ersten Granaten der Cobras um die Einheit ein...

„Alles in DECKUNG! Pjotr. Verbindung zum General!“
„Hier General. Soldat, Bericht!“
„Genosse General. VERAT! Komissar Paschauskys Husar hat soeben das Feuer auf den Urod eröffnet! Liegen selbst in schwerem Granatwerferfeuer! Ihre Befehle, Genosse General...“
„General an alle Einheiten. Gefechtsabbruch. Alle Sierp Sperrfeuer. Kosaken, schießt auf alles, was sich bewegt. Infanterie: Rückzugsbefehl!“
„...Verstanden...“
„...Zu Befehl...“
„...Genosse General!...“

Wenige Minuten später, Abschnitt 42-35677-F5
Der Kampf ist vorbei. Die Speznatz konnten sich unter leichten Verlusten zur Auffanglinie der Kosaken und Sierps zurückziehen. Kurz vor der Bunkerlinie steht ein schwer beschädigter Urod, dessen Besatzung sich im letzten Moment mittels Schleudersitzen retten konnte. Schwer verwundet konnte sich einer der beiden bis zur Infanterielinie absetzen.
Neben dem Urod steht der verräterische Husar, abgeschirmt durch einen Einheit Cobras und Feuerkröten. UNA Fußtruppen haben zu Ihnen aufgeschlossen und halten nun mit den MGS eine Art Gleichgewicht des Schreckens.

„Kommisar Paschauskys. Hier spricht General Volwodin. Antworten Sie! VERDAMMT! ICH BIN IMMER NOCH IHR VORGESTZTER!“
„Nun. Das ist so nicht ganz richtig. Genauer betrachtet waren Sie niemals wirklich mein vorgesetzter Offizier...“
„Verräter!“
„Auch dass ist nicht ganz richtig. Mein Name ist Astjan Poregarter. Ich bin Lieutnant des Sicherheitsdienstes des Konzerns M.ind. Kam es ihnen nicht komisch vor, dass nach dem Tode ihres letzten Kommissars so schnell ein Ersatz vom Kollektiv für Sie bereit gestellt war? Das hätte ihnen doch zu denken geben sollen.“
„Stimmt. Dass hätte es... Aber wozu das ganze Theater?“
„Nun, mit dem heutigen Tage haben Sie uns etwas geliefert, worauf wir schon lange warten. Der neue UROD MK2 mit seiner ganz speziellen Elektronik. Nun steht er nur wenige hundert Meter vor Ihnen und Sie könne ihn trotzdem nicht erreichen. Meine Mission war ein voller Erfolg!“
„Kommissar. Spielen Sie Schach?“
„Ähh, nein. Warum?“
„Beim Schach muss man immer 4 bis 6 Züge vorausdenken. Sonst hat man keine Chance in diesem Spiel.“
„Ich... Ich verstehe nicht ganz...?“
„Nun. Lassen Sie mich es so formulieren. Sie müssen dem Gegner immer einen Schritt voraus sein. Sie müssen den Gegner in dem Glauben lassen, das ER das Spiel dominiert. Dann macht er Fehler. Unverzeihliche Fehler...“
„Herr General, ich verstehe noch immer nicht worauf Sie hinauswollen...“
„Im ihrem Eifer den Sieg zu erringen haben Sie übersehen, dass einige Figuren, die geopfert wurden, wieder im Spiel sind.“
„Was wollen Sie damit sagen?“
„Nun, ja sagen wir es so: Der Angriff im Sektor 42-35677-A5 wurde abgesagt.“
„DAS IST UNMÖGLICH! Der Befehl wurde erteilt und nur Sie, ich oder ein anderer Offizier mit dem Rang eines Colonels oder höher hätte ihn widerrufen können. Ich überwache seit Beginn des Tages Ihren Funkverkehr! Sie haben den Befehl nicht widerrufen. Und ich auch nicht!“
„Nun ja, wenn ein Bauer beim Schach die gegnerische Grundlinie erreicht, so darf er diesen in eine Figur seiner Wahl umwandeln. Ich habe meine Dame wider ins Spiel geholt!“
„Ihre Dame? Wer kön...“
„Wer? WER? Kommissar! Glauben Sie den wirklich, dass ich einen Genossen, mit dem ich zusammen auf der Elite-Kriegsakademie des Kollektivs im Dreck gelegen habe, der mir mehr als nur einmal das Leben gerettet hat, mit dessen Schwester ich verheiratet bin und der mich in meinem Leben noch niemals hintergangen hat, einfach so EXEKUTIEREN könnte? Colonel Dimitri Stegrov natürlich!”
“NEIN! Sie lügen!”
„Hier spricht Colonel Dimitri Stegov. Genosse Kommissar. General. Ist Order 12-22e nun auszuführen?“
„Nein. Einem Moment noch Dimitri. Kommissar, oder sollte ich sie Mamba 23 nennen? Nun, wie auch immer.
Sie sollten besser auf die Wahl ihrer Kommunikationsmittels achten. Als Kommissar sollten ihnen bekannt sein, dass der Red Block ein Gerät besitzt, dass permanent ALLE Frequenzbänder scanned und nach Schlüsselwörtern überprüft.
Und: sie hatten recht.
Es hätte mich stutzig machen sollen, dass vom Kollektiv bereit nach 16 Stunden ein Ersatz für meinen alten Freund Kommisar Oranov zur Verfügung stand.
Meine Freund Dimitri hat es stutzig gemacht...
Ach ja, Dimitri, darf ich bitten?“
„Sehr gerne, Genosse General!
„Dimitri...“
„Ja Genosse General?“
„Irgendwann musst du mir verraten, was dich WIRKLICH misstrauisch gemacht hat...“
„Selbstverständlich Herr General.
Kreuzer Vladivostok! Feuerbefehl! Ziel 12-22e. Sofort. Sofort. SOFORT!“
„Hier Vladivostok. Ziel: Peilsender Kodename UROD MK2. Feuer rollt.“
...
BOOM BOOM BOOOOM ...!
Zeit: 14:08, Ort: Rückwertiger Befehlsbunker, Sektor Bravo
„Master Sergeant! Sir!“ „Ja?“
„Funkspruch von Hauptquartier. Irgendetwas ist schiefgelaufen. Kontakt mit Sektor Lima-Delta ist abgebrochen. Sehr starke elektromagnetische Interferenzen. Eloka meldet eventuelles Orbitales Bombartement. Kann das sein ????“
„Hmmm... Der Angriff hier hat auch nicht stattgefunden. Was ist hier geschehen? Verdammt! ICH BRAUCHE SOFORT AUFKLÄRUNGSERGEBNISSE!“
„Und Sir,...“
„WAS NOCH?“
„Sie sagten doch vorhin irgendetwas über ein Projekt 24/86 oder 87 oder so.“
„Ja, was ist damit?“
„Nun, laut Oberkommando ist es, ähhh, VERSCHWUNDEN!“

Zeit: 14:12, Ort: Weltraum, An Bord des getarnten Langstreckenaufklärers Qwoad-Nin-Tscha der Karmans

„Verbindungsoffizier. Übermitteln Sie dem Subjekt Dimitri meinen Dank für das Geschenk, dass ich mir als Gegenleistung für meinen Rat aneignen konnte ... Und sagen Sie ihm, er soll... Hmmm. Nein, warten Sie. Die Zukunft verändert sich gerade... Senden Sie nur meine Grüße...“
„Wie eure Weisheit wünscht...“
_______________________________________
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Zuletzt geändert von SPY am 28.05.2008, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 28.05.2008, 23:18 
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Brüll-Seargent
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Dimitri opfern? :shock:
Nun ja, der Aufschlag der Kugel war zwar hart, hat aber Dank der Panzerplatte nur zu einer gebrochenen Rippe geführt.
Ausserdem wurde eine nagelneue Uniform des Kollekivs versaut.
Sauerei... :angry:
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Zuletzt geändert von SPY am 01.06.2008, 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 29.05.2008, 09:33 
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Köp(f)ten
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GEIL! =)

Mehr! =))

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Ich glaube es hackt! Das ist doch kein Deutsch!


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 29.05.2008, 12:28 
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Provinzheld
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Wie gesagt, er wird sich noch wundern^^

Hat dann der Urud als Peilsender für das Orbitalbombardement gedient, so dass die M.Ind-Gebäude effektiver zerstört werden konnten? Und was ist das Projekt 24/86? Doch nicht etwa das verloren Kind... :D :wink: Haben die Karmans das Projekt 24/86 als eine Gegenleistung für ietwas anderes bekommen? Wir wollens wissen, nicht wahr, mein Schatzzzzz? *gollum gollum!*

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MITSPIELER/INNEN für AT43 in BERLIN gesucht.

Armeen: Therian / UNA


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 01.06.2008, 23:36 
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Brüll-Seargent
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Kapitel 3: Wertewandel

Zeit: 14:14, Ort: Weltraum, An Bord des getarnten Langstreckenaufklärers Qwoad-Nin-Tscha der Karmans

Mentor Caandesh konnte förmlich spüren, dass etwas nicht in Ordnung war.
Noch nie wandelte sich die Zukunft derart schnell zu neuen Möglichkeiten, nur um in der darauf folgenden Sekunde wieder zu verblassen und durch neue Eindrücke ersetzt zu werden.
Nun war einer jener wenigen Momente, in der Mentor Caandesh echte ANGST verspürte. Nicht erahnen zu können, was sich in den nächsten Sekunden geschehen wird, ist ein wahrhaft schrecklicher Zustand für einen Mentor!
„ Kontrolloffizier, Kurswechsel: Bringen Sie uns zurück zum Ursprung unseres Fluges, Geschwindigkeit so nahe wie möglich an der Grenze zur Enttarnung!“
Ein tiefes Brummen des Kontrolloffiziers bestätigte die Zur-Kenntnisnahme des Befehles.
Leichte Vibrationen erschüttern das Sternenschiff als es mit maximaler G-Belastung sich in eine Kurve legte, die bei Schiffen der UNA und der REDs zum „Verlust“ der strukturellen Integrität geführt hätte. Ganz zu schweigen, was mit den Humanoiden an Bord geschähen wäre.
Mentor Vaandesh erlaubte sich ein lächeln, als ihm die Überlegenheit der Raumschiffe der Karman über die anderer interstellaren Völker vor Augen führte.
Der Langstreckenaufklärer Qwoad-Nin-Tscha war doppelt so schnell wie jedes andere bekannte Raumschiff. Jede Komponente dieses Schiffes war darauf getrimmt, für feindliche Sensoren „unsichtbar“ zu sein. Er könnte direkt auf einem Schiff der UNA landen und der Gegner würde nichts wahrnehmen als eine leicht Vibration und vielleicht ein Flackern der Sterne...
Auf einem Planeten ist eine feindliche Patroulie direkt zwischen den Landestützen des Schiffes hindurchgelaufen, ohne das Schiff zu entdecken.
Wenn man die Tarnschildtechnologie doch nur so verkleinern könnte, dass man sie am Leibe tragen könnte und nicht jedes Mal ein Schiff der Größe eines Langstreckenaufklärers benötigen würde! Was für Möglichkeiten würden sich daraus ergeben...
Wenn man dieses Schiff analysiert, so erkennt man, dass der Antrieb 25%, die Quartiere und Laderäume 20%, die Hülle 10%, der Tarnschildgenerator 40% und der Rest 5% des Gesamtvolumens ausmachte. Daraus erklärt sich, dass an Bord dieses Schiffes gerade mal 20 Mann Personal und 30-50 Mann militärische Truppen platz fanden. Und das Schwere Gerät, nun ja..., wenn man 6 Easy Trikes als schwer bezeichnen will...

18:48, Sektor 42-35677-A5, Befehlsbunker Red Block, Besprechungs- und Verhörraum „B“

Colonel Dimitri Stegrov betritt den Raum. General Volwodin und Colonel Stremir sind bereits anwesend.
„... leuchtet Ihnen doch sicher ein, dass ich den Rang eines Colonels für sie nach den Vorgängen nicht zusteht.“
„Selbstverständlich Genosse General. Ich würde auch nicht anders Handeln!“
„Für das Protokoll: Colonel Stremir wird auf den Rang eines Lieutenants degradiert. Dies hat keinerlei Disziplinare Ursachen sondern geschieht aufgrund der Doktrin 1123B/23/AVG des Kollektives für Rang- und Besoldungswesens. Zitat: „Kein Regiment darf über mehr als einen Colonel in der Kampforganisation verfügen. Ausgenommen hiervon sind temporäre Rangänderungen aufgrund Zusatz 12 zu dieser Doktrin.“
„Genosse General, diese Entscheidung freut mich, da ich sonst aufgrund dieser Doktrin gezwungen gewesen wäre, meine Einheit und meine Vorgesetzten zu verlassen und in einer anderen Einheit Dienst zu tun! Danke, Genosse General!“
„Keinen Ursache, Lieutenant.“
„Lieutenant, TechPersonal, Wegtreten!“
„Zu Befehl, Genosse General!“
Der General wartet, bis alle den Raum verlassen haben.
„Colonel Dimitri Stegrov…”
“Genosse General.”
“Nun. Haben Sie mir etwas zu sagen?“
„Genosse General, sollte die Frage nicht eher so formuliert sein: HIERMIT BEFEHLE ICH IHNEN MIR AUSKUNFT ÜBER XYZ ZU GEBEN. BERICH!“
„Colonel, sie sollten wissen, dass ich ÜBER dem Rang eines Kommissars stehe. Ich habe es nicht nötig, mit Angst und Schrecken zu überzeugen. Dimitri, wir kennen uns nun schon seit über 30 Jahren. 20 davon haben wir zusammen an der Front gedient. Ich denke, wir kennen uns besser als wir unsere Frauen kennen. Und diese uns...
So lassen wir dass. Nehmen Sie sich ein Glas und berichten Sie mir über die 30 Minuten, in denen Sie UNAUFFINDBAR waren.“
„Sie wissen davon?“
„Nur dass sie auf mein Intercom-Signal 2mal nicht geantwortet haben. Das ist mir in den letzten 5 Jahren nur 3 mal bei ihnen passiert, und jedes Mal haben Sie mir eine gute Erklärung geliefert:
Einmal, weil sie gerade mit der Anbringung einer Haftladung am Fuß einer Cobra beschäftigt waren, einmal weil eine Kugel ihre Kommunikationseinheit zerstört hat und einmal, weil sie nun ja, wie hieß sie noch mal...“
„Anastasia.“
„Ach ja. Ich erinnere mich. Tolles Fahrgestell, tolle Extras...“
„Genosse General! Sie ist seit über 2 Jahren meine Frau!“
„Natürlich. Das ändert aber nichts an meiner letzten Feststellung.
So. Raus mit der Sprache. Was geschah in diesen 30 Minuten ohne Verbindung zu ihnen?
Ich höre!“
„Genosse General. Ich weis nicht wie ich ihnen DASS erklären soll. Es war eine Routineüberprüfung unserer Vorgeschobenen Beobachtungsposten. Alles schien wie immer. Zwischen Horchposten 12A und 12B dachte ich, ich hätte etwas, hmmm, sagen wir: Gesehen. Oder eben nicht gesehen.“
„Colonel, wie meine Sie das?“
„Genosse General. Es war ein, sagen wir flackern, wie es über einer brennenden Kerze zu sehen ist. Ich ging darauf zu, dann wurde ich betäubt. Irgend eine Art „Strahl“ traf mich und dann wurde mir schwarz vor Augen. Als ich wieder zu mir kam da sah ich...“
„MICH!“
„Mentor Vaandesh. Sie hier? Aber ich dachte, wenn sie den Artefakt erhalten haben, kehren Sie wieder zurück zu ihrem Volk.“
Der General benötigte einen Augenblick, um sich des Anblickes gewahr zu werden, der sich ihm bot. Während des Gespräches war er derart auf Dimitri fixiert, dass ihm vollkommen entging, wie die Tür geöffnet wurde und sich ein gepanzerter Affe durch diese, für ihn etwas zu klein geratene Tür gezwängt hat.
„WACHE! ALARM! EINDRINGLINGE IM BUNKER!!!“
„General Volwodin, Colonel Stegrov bitte schenken Sie mir einen Augenblick ihrer so kostbaren Zeit!“
„Sie haben keine Chance! Dieser Bunker wird von Elite - Speznaz Kommandos bewacht! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie und ihre Helfer gefunden und eliminiert werden.“
Als der Moment dem General günstig erschien, zückte dieser seine Handfeuerwaffe.
Mit einer für die Masse des Mentors unvorstellbaren Geschwindigkeit springt dieser vor und umklammert mit einer seiner Klauenhände den Arm mit der Waffe. Mit einem Schmerzensschrei lässt der General die Waffe fallen. Das Gesicht des Affenwesens befindet sich nur wenige Zentimeter vor dem des Generals.
„General, der Bunker befindet sich bereits in meiner Hand. Wenn ich ihnen ein Leid zufügen hätte wollen, so wäre dies längst geschehen! HÖREN SIE MIR NUN BITTE ZU, General.“
2 weitere Affenwesen betreten den Verhörraum. Zwischen ihnen steht, oder vielmehr hängt der arme Lieutenant Stremir, dessen Füße nicht einmal mehr den Boden berühren.
„AFFE! Was hast du mit meinen Männern gemacht?“
„Oh, eine relativ neue Erfindung der Karmans. Eine neue Einstellung an unseren Jammern erlaubt uns, nicht nur MGS Lahmzulegen, sondern mit einem wohldosierten Elektroschock funktioniert dies auch mit dem Nervensystem von Humanoiden. Sehr hilfreich, wenn man einen Bunker ohne allzu viel Blutvergießen nehmen will...“
„AFFE! Nen...“
„Bitte General, nennen sie mich Mentor Vaandesh. Das Wort Affe ist nicht zu 100% zutreffend. Wir sind genauso wenig Affen wie sie es sind.“
„Nun gut, Mentor. Nennen Sie mir doch einfach den Grund, warum Sie hier sind.“
„Och. Ich möchte Sie bitten, der UNA bei ihrem nächsten Gefecht beizustehen.“
In der darauf folgenden Stille konnte man das Fallen einer Stecknadel hören. Wenn es jemals ein Beispiel für das Wort „Stille“ gab, so war dieser Moment.
„Und warum beim Kollektiv sollten wir SO ETWAS TUN?!?!?“
„Weil diese Einheiten der UNA, ihre Einheiten und meine Truppen die Einzigen sind, die den Untergang der gesamten Menschheit noch verhindern können.“
Colonel Stegrov trat einen Schritt vor und sagte:
„Aber ich dachte, wenn dieses „Projekt sowieso Ding“ vom Planeten entfernt würde so wäre die Gefahr gebannt. Dass haben sie mir doch versichert!“
„Ich fürchte, ich habe mich geirrt. Es gibt neben dem Projekt an sich noch eine weitere Gefahrenquelle: die erste Einheit mit integriertem Projekt befindet sich ebenfalls an diesem Frontabschnitt. Und dieser Frontabschnitt ist bei weitem nicht so gut gesichert wie die Forschungslabors der M.ind.“
„Warum sollten wir ihnen glauben schenken?“
„Wenn sie mir nicht glauben, vielleicht glauben sie ja ihren Beobachtern.“
„Die haben in den letzten Stunden nichts ungewöhnliches gemeldet. War...“#
Ein unverschlüsselter Funkspruch erfüllt die Kommunikationseinheiten des Bunkers und des Red Block Führungsstabes:
„...ALARMMELDUNG! Angriffe durch Feindeinheiten in Abschnitt 42-35677-F5 und F6. Bereits Verluste auf eigener Seite und auf der Gegenseite. Feind identifiziert: Klasse Therianer / Hekat, mindestens 3 Einheiten. Infanterie geht mit ihnen vor. Schnell näher kommend. Fordere SOFORTIGEN Befehl zum Absetzen an. EILT! Heilige Sch...“
Statisches rauschen unterbricht die Übertragung.
Die Red Block Offiziere sehen sich für einen Moment schweigend an. Dann unterbricht der General das Schweigen:
„Einsatzbefehl an Alle. Umgehend Verteidigungsbereitschaft herstellen. Colonel, machen Sie den Kosaken dampf! Einsatzbereit in 10 Minuten. Sierps auch! Leutnant, Sie ... Mentor! Könnten sie ihren Truppen bitte befehlen, Lt. Stremir abzusetzen. Danke. Lieutenant. Sie führen die Infanterie. Die restlichen Befehle erhalten Sie aus der Bewegung. DURCHFÜHRUNG!“
„Ach ja, Mentor. Ich hoffe, Ihre Truppen können genauso gut schießen wie sie reden können.“
Der Kampf um den Fortbestand der Menschheit hat begonnen.
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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 12.06.2008, 22:41 
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Brüll-Seargent
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Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie:

„Soldaten! FEUERT!!! Lasst den Therianer nicht heran kommen!“
Die Salve aus den Waffen seiner Einheit mähte die letzte der Therianerkreatur nieder, die sie fast erreicht hätten. Nur 10 Meter... VERDAMMT knapp!
Lt. Stremirs Einheit war die erste, die den Gefechtsabschnitt erreichte. Ein Bild der Verwüstung offenbarte sich ihm, als er seinen Feldstecher über das Schlachtfeld vor sich streifen lies.
2 Soldaten seiner Einheit kamen jede Deckung ausnutzend auf ihn zugelaufen und setzten mit einem Sprung über die halbhohe Mauer, die der Einheit Druganov Kommandos als Deckung diente. Halblinks hinter ihm lagen noch 2 Einheiten Kommandos in Deckung. Eine mit ATGauss, die andere als Sniper ausgerüstet. Zusammen bildeten Sie einen Fels in der Brandung der näherrückenden Therianer.
„Genosse Lieutenant! Wir sollten sofort von hier verschwinden und mit Unterstützungseinheiten zurückkehren! Wir hatten Sichtkontakt mit 3 Einheiten der Klasse Hekat und mindestens eine Einheit Grimm Golems. Vielleicht sogar 2. Oder ...“
„SOLDAT! Besiegen sie ihre Angst! Unterstützung trifft in weniger als 2 Minuten an diesem Frontabschnitt ein.
BEFEHL: AT auf erkannten Feind, Klasse Hekat Feuer frei ab 70 Meter! Sniper, feuert auf die Feindeinheiten mit einem Tornisterähnlichen Auswuchs! Die Feindeinheiten reagieren normalerweise irritiert auf den Verlust einer solchen Feindeinheit. Der Rest feuert auf alles, was näher als 50 Meter kommt!
Stanislav! Feuere auf alles, was , hmmmm, UNGEWÖHNLICH aussieht...“
„Verstanden Genosse Lieutenant!“
Stanislav war einer seiner Besten. Die Kill-Liste des Scharfschützen war lang. Sehr lang.
Die UNA verlor in den letzen 2 Monaten mindestens ein ganzes Ausbildungsjahr einer UNA-Unteroffiziersschule. Und eine Jahrgang hatte mindestens 80 Rekruten...
„Genosse Lieutenant. Wie sieht’s vorne aus?“
Colonel Dimitri Stegrovs Stimme erfüllte den Interkommkanal.
Stegrovs „schnelle Eingreiftruppe“ umfasste einen Hetman, einen Kosaken und 2 Sierps. Nicht gerade die ideale Mischung an MGS.
Aber für taktische Aufmarschpläne war keine Zeit. Der General warf alles nach vorne, was sich irgendwie bewegte oder bewegen ließ. Die Verteidigung des Befehlsbunkers bestand aus Soldaten, die im Lazarett als “bedingt kampftauglich“ kategorisiert wurden. Sie erhielten eine Waffe und genug Sprengstoff, um im Falle, dass sie Überrannt werden, sich und möglichst viele Gegner zu töten. Neben dem Befehlbunker steht ein bereits ausgeschlachteter Hetman, bei dem nur noch seine Kanone intakt ist. Und die Zielerfassung besteht aus einem extra montiertem Zielfernrohr eines Snipergewehres...
Beim 1. Kontakt mit den Therianern verlor Stremirs fast 30% seiner Einheit. Einer der schnellen Truppentransporter wurden von einem Hekat zerfetzt, bevor auch nur einer der Soldaten im inneren das 3-achsige Fahrzeug verlassen konnte.
Nur die 3 ATGauss-Schützen retteten seine Einheit vor der totalen Vernichtung. 3 Schützen, 3 Treffer, 1 toter Hekat. Glück gehabt...
„Hier Lieutenant Stremir. Feind hat Angriff abgebrochen um sich neu zu formieren. Erwarte 2.te Welle binnen den nächsten 3 Minuten. Erbitte SOFORTIGE Unterstützung. Ende.“
„Hier Dimitri. Verstanden! Halte durch alter Freund. Ich bin in weniger als 2 Minuten bei dir!“
„Hier Stremir. Verstan... ACHTUNG! Hekat. Korrigiere, 2 HEKAT, 100m, schnell näherkommend. Infanterieunterstützung rückt mit vor...“
2 Minuten. VERDAMMT! Dimitri lief ein kalter Schauer über den Rücken. In diesem Moment wusste Dimitri, das er die Stimme Stremirs zum letzen mal gehört hatte.
2 MINUTEN! Nur 2 Minuten...
Stremir wusste, dass die Chancen diesen Ansturm zu überleben nahezu Null waren. Der Feind war ihm mindestens 2 zu 1 überlegen. Und wenn nur ein viertel der Gegner es bis in den Nahkampf schaffen würden, so war Tod seiner gesamten Einheit nur mehr ein Formalakt.
Die ATGaussschützen eröffneten das Feuer nur eine Bruchteil einer Sekunde später als die Scharfschützen. Einige der leichten Infanteristen der Therianer ging zu Boden. Darunter einer mit einem Tornister am Rücken. GUT. Zur selben Zeit wurde der vordere der beiden Hekat von einer Gaußwaffe getroffen. Der Treffer zerstörte einen der Beine der Kreatur, aber schockiert stellte Stremir fest, dass dieser trotz des Verlustes nur unwesentlich langsamer wurde. Unglaublich!
Die Therianer überbrückten die Distanz zu seinen Einheiten mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit. Und viel zu wenige starben auf dem Weg zu ihnen...
...80 ...60...40...
„HANDGRANATEN...JETZT!“
...30...20...
„Fertigmachen für Nahkampf!“
...10...
„Zu viele...“ Dachte sich Stremir, als seine Optische Einheit seines Helmes das Gelände um in herum in Finsternis tauchte.
„Was zum Teufel...“
Die Hitze die ihm Entgegenschlug raubte ihm den Atem. Stremir taucht ab in Deckung. Flammenwerfer? Hier?
Als der Sichtschutz seines Helmes den Blick auf die Umgebung wieder freigab, riskierte er eine Blick über die Mauer. Nur wenige Meter vor ihm lagen mindestens 15 Therianer auf der Erde. Verbrannt! Als er seine Kopf drehte sah er seine Lebensretter. 4 fliegende Dinger in blau-weiß gehalten. Wie nannten sie der Mentor noch mal? Easy trikes oder so. Mit einer engen Kehre kamen sie wieder zurück. Diesmal nahmen sie die Hekats auf’s Korn. Im Vorbeiflug erfüllte elektrisches Knistern die Luft und die Hekats wurden von bläulich leuchtenden Blitzen eingehüllt. Beide gingen zuckend zu Boden. Nicht schlecht...
Der Knall eines Scharfschützengewehrs erfüllte die Luft. Stremir fuhr herum. Vor ihm stand ein Therianer mit einem Loch im Schädel und sackte zu Boden. Als dieser fiel, sah er Stanislav hinter einem Mauervorsprung mit erhobenem Scharfschützengewehr stehen.
„Entschuldigung Genosse Lieutenant! Ich hoffe, dieser Therianer war UNGEWÖHNLICH genug, um für ihn eine meiner Kugeln zu opfern.“
Stremir sah zum Therianer auf dem Boden. „Ungewöhnlich, Stanislav, ja, seeeehr ungewöhnlich...Danke.“
Fast im selben Moment schloss die Einheit des Colonel zur Stremirs Infanterie auf.
„STREMIR. Den Affen sie Dank! Ich dachte schon, ich finde hier nur noch Schaschlik vor...“
„Genosse Lieutenant. Ab hier übernehme ich die Führung! Folgen Sie mit ihren Einheiten, aber halten Sie sich vorerst im Hintergrund. “
„Zu Befehl, Genosse Colonel.“
„Hoffen wir, dass die Stars auch nach dem Grundsatz leben: Der Feind meines Feindes ist mein Freund... Sonst wird dass ein sehr Kurzer Ausflug...“
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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 14.06.2008, 08:22 
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Aaaaah, ich liebe Kampfberichte!

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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 14.06.2008, 22:43 
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Der beste Kampfbericht den ich je gelesen hab.
Ich hab am ende gedacht, ich lese hier nen spannenden SF Roman.
Einfach nur genial. Geh mal zu Rackham und gib ihnen nen kleinen vorgeschmack hiervon.
Du könntest als AT-43 Romanschreiber bzw. Autor berühmt werden.

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Ich liebe meine Bane Goliaths.
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Wenn es Blutet, kann man es auch Töten.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 15.06.2008, 22:06 
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Brüll-Seargent
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Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, von der ANDEREN Seite betrachtet: Sektor Beta/2, Befehlsbunker der White Stars

„Master Sergeant! Hinter ihnen...“
Master Sergeant Samuel Wolkers hätte der Warnung nicht bedurft. Sein „Bauchgefühl“, wie er es nannte, hatte ihn bereits gewarnt. Er ließ sich einfach zur Seite fallen, riss das Lasergewehr hoch und feuerte noch in der Drehung. 2 Schüsse hatte er abgegeben, noch bevor sein Körper auf dem Boden Aufschlug und gekonnt zur Seite rollte.
Die Ausbilder an der UO - Ausbildungsuniversität hatten damals keine Erklärung dafür, warum er Dinge „ahnte“, „wusste“, „spürte“...
Manche nannten es einfach Glück. Andere nannten es eine „Gabe“.
Stiftung Chiron nannte es ein „Potential“, dass es zu fördern galt. Oder für immer zu tilgen.
Je nachdem ob das Subjekt kooperiert oder nicht. Nun ja, nach einer eingehenden „Besprechung“ mit 2 Chiron-Agenten „entschloss“ er sich, zu kooperieren. Seine Dienstnummer seither lautet 2387458437/B-34324. Außer ihm wusste niemand in der Einheit, dass er für mehrere Monate „verschwunden“ war. Die Stiftung hatte dafür gesorgt, dass seine Kariere bei den White Stars „ganz normal“ aussah. Und sollte jemand Verdacht schöpfen, nun ja: Schlecht für IHN...
Während er diesen Gedanken nachhing, tat sein Körper etwas ganz anderes: Er eliminierte 3 Grimm Golems der Therianer im Nahkampf. Die drei letzten der Therianer, die den Bunker gestürmt hatten. DAS wäre sicher aufgefallen, aber zum Glück lebte keiner seiner Kameraden mehr, um dies irgend jemanden mitzuteilen...
„Colonel von Master Sergeant Wolkers, Kommen.“
„Hier Colonel Sternhorst. Frage Sicherheit? Kommen.“
„Hier MS Wolkers. Sicherheit wieder hergestellt. Feind eliminiert. Erbitte Zutritt zum inneren Bereich. Kommen.“
„Hier Sternhorst. Zutritt gewährt.“
Dass Schott zum inneren Bereich öffnete sich. Dahinter blickte Wolkers in die Läufe von mindestens einem Dutzend Steel Troopers. Zügig ging er bis zum Bereich, in dem der gesamte Führungsstab des Gefechtsabschnittes versammelt war. Der ranghöchste Offizier war ein General von mindestens 70 Jahren. Er redete nicht viel. Die meiste Zeit hörte er nur zu, die Flut an Information filternd. Wenn er sprach, wurde es schlagartig still im Befehlsstand. Die Stille wurde von verstärkter Hektik abgelöst wenn die Befehle des Generals umgesetzt wurden. Niemand zollte der Anwesenheit Master Sergeant Walkers Aufmerksamkeit. Er setzte sich einfach an ein freies Komm- Modul und tat so, als ob er Informationen an einem Bildschirm auswerten würde. Wieder einmal kam es ihm zugute, dass er seinen Geist in 2 Teile spalten konnte. Mit der einen Hälfte widmete er sich der Aufgabe, sich als Tech-Com-UO auszugeben, mit der anderen Hälfte begann er, die ihn umgebenden Gehirnströme zu sondieren. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis er fand was er suchte: das Bewusstsein des Generals. Nur wenige Sekunden später hatte er die intuitive Abwehr gegen seinen Geistesangriff überwunden:
Von nun an kontrollierte er den General. Von nun an WAR ER DER GENERAL!


Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie:

Stegrovs „schnelle Eingreiftruppe“ hatte in den Minuten nachdem sie zu Stremirs Dragonov-Kommandos aufgeschlossen hatte kurz angehalten und eine Auffanglinie gebildet. Eine weitere Welle Therianer wurde erfolgreich abgewehrt. Allerdings wurde dabei ein Sierp zerstört und der Raketenwerfer des Hetman war nicht mehr zu gebrauchen. Die Kommandos waren auf 60% ihre Sollstärke gefallen. Dennoch hielt die Auffanglinie stand und in den letzten Minuten kam ein weiterer Hetman hinzu und auch einige Infanterieeinheiten schafften es bis zur Auffanglinie. Allerdings waren die schwer angeschlagen und verfügten kaum noch über schwere Waffen. Damit umfasste Stegrovs Streitmacht nun 2 angeschlagene Hetmans, einen Kosaken und einen Sierp. Gut 60 Mann Infanterie standen ihm ebenfalls zur Verfügung. Davon waren aber nur 20 Mann, die einer Eliteeinheit angehörten.
Colonel Dimitri Stegrovs Stimme erfüllte ein weiteres mal den Interkommkanal.
„Genosse General Volwodin.“
„Dimitri. Wie sieht es vorne aus?“
„Wir halten. Aber uns läuft die Zeit davon...“
„Ich weis, Dimitri, Ich weis... Wir können nicht länger warten. Ich habe Unterstützung nach vorne geschickt, kann aber nicht abschätzen, wann sie zu dir aufschließt. Es sieht so aus, als ob wieder einmal alles an dir hängen bleibt, mein Freund.“
“Genosse General. Ich ERWARTE IHRE BEFEHLE!“
„Nun gut, Dimitri... BEFEHL: Stellung aufgeben. Vorrücken mit maximaler Geschwindigkeit. Beschädigte Einheiten AUFGEBEN. Verwundete Soldaten zurücklassen. Ich Übertrage Ihnen hiermit die Befehlsgewalt über SCHNELLE EINGREIFTRUPPE, alle Infanterieeinheiten in ihrem Abschnitt, jegliche RB Einheit die ihnen über den Weg läuft oder zu ihnen aufschließt, sowie die Befehlsgewalt über Artilleriekreuzerbatterie 3K: Autorisierung: Lambda – Epsilon – Lima- Lima – 3 – Bravo. Frage: Verstanden?. Kommen.“
„Genosse General. Verstanden! Was ist mit den UNAs?...“
„Mentor Caandesh versicherte mir, dass die UNA rechtzeitig erkennen werde, das wir auf ihrer Seite sind.“
„Vertrauen Sie ihm?“
„Nein. Aber die Hoffnung stirbt als letztes...Ende.“
„Alle von Colonel Stegrov: MGS Voran, Reihung schwer zu leicht, drei viertel Maximalgeschwindigkeit, Infanterie folgt und nutzt MGS als Deckung. Hetman 1 und 2, ich erwarte von ihnen dass sie sämtliches Feindfeuer auf sich ziehen. Zeigen sie unseren Feinden, aus welchem Stahl der Red Block geschmiedet ist!“
„Jawohl Genosse Colonel!“ In diesem Moment setzen sich die beiden Hetman in Bewegung, dicht gefolgt von den anderen MGS und der Infanterie.
“Colonel. Hier Mentor Caandesh. Konzentrieren sie das Feuer ihrer Einheiten auf die feindlichen MGS. 4 Easies werden sie direkt unterstützen. Meine Infanterie ist auf ihre Truppentransporter aufgesessen und wird sich um die Feindinfanterie im Nahkampf kümmern. Außerdem haben wir fliegende Flammenwerfer und eine Menge mittlere Granatwerfer. Verfügen sie über uns.“
„Danke Mentor. Wir werden jede Unterstützung benötigen die wir kriegen können.“

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie:

Der Hetman, der um eine Spur vor seinem Zwillingsbruder lief, wurde als erstes getroffen. Mindestens 5 Treffer durch Nukleus-Kanonen. Dimitri blieb das Herz stehen. Inkubus Klasse! 3 Stück! Verdammt. Sie stehen gut gedeckt hinter einer Bunkerreihe. Schwer zu treffen.
„Alle Einheiten. SOFORT Feuer frei auf erkannten Feind Typ 2 MGS auf 11 Uhr, 3 Einheiten. LOS!!!“
Der Kossake deckte den mittleren Inkubus mit Raketen ein, aber auf diese Distanz traf keine Einzige!
„Kosake 1. RAN. RAN. RAN!!!”
Das Feuer des Husaren lag besser, seine Rakete sprengte vom linken Inkubus eine seiner Waffen ab. Erstaunt stellte Dimitri fest, dass sich das Waffensystem begann, sich selbst zu reparieren! Nein!
„Alle von Stegrov. BEFEHL: Feuer konzentrieren auf mittleren Inkubus! DURCHFÜHRUNG!“
Schweres Feuer aus AT-Gauss-Waffen und Raketen deckte den mittleren Inkubus ein. Doch selbst die geballte Feuerkraft einer gesamten Red Block Kompanie konnte den Inkubus nicht zerstören. Zu schnell regenerierte sich die Einheit der Therianer wieder. In diesem Moment beendeten die beiden Mechaniker die feldmäßige Reparatur an dem schwer beschädigten Hetman. Stegrov sah wie sich die schwere Primärbewaffnung des Hetman hob. Ein Blitz trat vorne an der Waffe aus, als sie die beiden Projektile auf den Weg sandte. Das Geheimnis dieser Waffe war, dass sie 2 Projektile auf den Weg schickte, welche beide an der selben Stelle aufschlugen. Die kinetische Energie des ersten Projektils „weichte“ den Stahl auf. Das 2.te Projektil, ein Pfeilprojektil aus extrem schweren Geludium, durchschlug den Panzerstahl darauf hin wie Butter.
Das bekam auch der Inkubus zu spüren. Das 2.te Projektile durchschlugen das Cockpit und zerbarst im inneren der Kanzel. Dar MGS ging in die Knie und fiel wie in Zeitlupe zur Seite.
In der Zwischenzeit hatten sich die 4 Easy trikes sich von hinten an den linken MGS angenähert und gegen die geballte Feuerkraft der Trikes auf kurze Entfernung hatte der Inkubus nichts entgegenzusetzen. Leider hatte einer der Trikes den Anflugvektor falsch berechnet und hakte bei einem der Bunker mit seinem linken Triebwerk ein.
Sich der neuen Gefahr bewusst werdend, ging der 3. Inkubus hinter dem Bunker in Deckung und holte mit gezielten Schüssen ein weiteres Trike vom Himmel.
Geschockt, 2 ihrer Kameraden verloren zu haben und unter schwerem Feuer Therianischer Infanterie zogen sich die beiden verbliebenen Trikes aus dem Gefecht zurück.
In diesem Moment gingen 3 RB Transporter neben Dimitris MGS in Stellung und entluden 6 Karmans mit wahrhaft gigantischen Waffen auf ihren Rücken. Sobald sie in Stellung waren, eröffneten Sie das Feuer auf feindliche Infanterieeinheiten. Granate um Granate schlug in deren Reihen ein und dünnten die Einheiten der Therianer aus. Auf der rechten Seite sah Dimitri 2 Karmaneinheiten vorgehen.
„BEFEHL: Unterstützungsfeuer für vorgehende Infanterie. Feuert aus allen Rohren auf den Bunker, hinter dem der 3. Inkubus in Stellung ist.“
Sofort entfachten die RB Einheiten ein wahres Feuer-Stakkato und trugen den Bunker hinter dem der Inkubus saß Schicht für Schicht ab.
Als die Karmaneinheiten sich dicht vor dem Bunker befanden befahl Colonel Stegrov „FEUER HALT!
Neuer Feuerbefehl: Feuer in die Tiefe wandern lassen. Feuer frei auf näherrückende Infanterieeinheiten! MGS weiter vorwärts marsch, Infanterie nachrücken!“
Der Pilot des Inkubus hat die Gefahr, die von den Karmans ausging entweder nicht wahrgenommen oder er war eiskalt und ignorierte sie.
Die Zielerfassungswarnung des MGS, in dem Colonel Stegrov saß, heulte auf!
„Verdammt!“ Dachte sich Dimitri. Er hatte im Gefecht bereits mehrere schwere Treffer hinnehmen müssen, noch einen Treffer einer Nukleus-Kanone würde sein Kosak nicht überleben! Deckung war weit und breit nicht in Sicht. Das war’s dann wohl...
„General Volwodin! Sagen sie meiner Frau, dass ich sie immer geliebt habe...“
Der Inkubus schoss. Dimitri schloss die Augen.
Als er sie wieder öffnete, füllte ein weiterer Kosak seine gesamte Optik aus. Der Pilot dieser Einheit hatte sich in die Feuerlinie des Inkubus geworfen und die beiden Treffer kassiert.
Sein rechter Raketenwerfer hing in Fetzten am Rumpf des MGS herunter. Dimitri konnte sein Glück kaum fassen!
„Einheit B72. Identifizieren sie sich!“
„Hier B72. Name: Pjotr Malinov. Rang: Kommissar. Ich wurde ihnen vom Frontline Zentralkommando zugeteilt. Da sich ihre Einheit nicht mehr im Bereitstellungsraum befand, habe ich dem Transportschiff befohlen, mich direkt im Kampfgebiet abzuwerfen. Bitte entschuldigen Sie meine Verspätung.
Ihre Befehle, Genosse Colonel?“
„Bleiben Sie in meiner Nähe und decken Sie meine linke Seite. Diese wurde bereits stark mitgenommen. Halten Sie sich zu meiner Verfügung!“
„Zu Befehl, Genosse Colonel“
In der Zwischenzeit wurde der Inkubus von den beiden Karmaneinheiten „zerlegt“. Anders konnte man den Vorgang nicht beschreiben, der sich Dimitris Blick bot. Die Affenwesen rissen mit ihren Greifwerkzeugen große Teile aus dem Inkubus, der zwar Teile sofort wieder generierte, aber dem brutalen Ansturm der Affen einfach nicht gewachsen war. Der Inkubus ging entgültig zu boden, als der Pilot aus der Kanzel gezerrt und von 2 Karmans entzwei gerissen wurde.
Dimitri schluckte und schwor sich, ab jetzt immer eine Handgranate mit sich zu führen, falls er einmal von einer dieser Biester aus dem Cockpit gezerrt werden würde...
Nachdem der letzte der Incubi zerstört worden war, zogen sich die Therianer zurück. Dabei erlitten sie schwere Verluste, weil sie vom Jäger zum Gejagten wurden. Nach wenigen Minuten brach Dimitri die Verfolgung ab und Befahl den RB-Einheiten sich zu sammeln, da sie sich bis auf wenige 100 Meter auf die Stellungen der UNA angenähert hatten.
Nachdem alle Einheiten aufgeschlossen hatten, befahl Dimitri:
„BEFEHL! Schwere MGS vor, die leichten folgen. Infanterie zum Schluss. AUSFÜHREN!“
„Genosse Colonel! Hier Kommisssar. UNA Truppen befinden sich direkt vor uns. Sie werden auf uns feuern!“
„Wenn dem so ist, so werden Sie es als einer der ersten erfahren. Versprochen. UND JETZT FÜHREN SIE MEINE BEFEHLE AUS!!!“
„Genosse Colonel! DA, Genosse Colonel!”
In diesem Moment blinkte dieses verdammte “Wir wissen das du da bist und wir haben dich im Visier…” Lämpchen wieder auf und der Alarm heulte wieder los…

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, von der ANDEREN Seite betrachtet: Sektor Beta/2, Befehlsbunker der White Stars

„Herr General! Die Therianer haben unsere Einheiten auf unter 20% Sollstärke reduziert! Nun scheint der Red Block die Situation ausnützen zu wollen. Unsere Einheiten haben die Ziele erfasst. Da sie aber Feuereröffnung nur auf Ihren Befehl hin befohlen haben, bitte ich Sie nun, diesen Befehl zu geben. Herr General, uns bleibt nur der Erstschlag. Wenn der Feind noch näher rückt, so können wir unsere Feuerüberlegenheit auf lange Distanz nicht mehr zur Geltung bringen!“
„General! Wir benötigen eine ENTSCHEIDUNG! JETZT, oder es ist zu spät!“
Der General blieb stumm, dann erhob er sich von seinem Stuhl, stützte sich auf den Kartentisch und sagte:
„Ihre Meldungen vorhin bestätigten, dass der Red Block ausschließlich gegen die Therianer vorgegangen ist. Weiteres wird er durch Einheiten, die als Karmans identifiziert wurden, unterstützt. Wir haben 2 Optionen:
1. Wir bekämpfen den RB und die Affen. Dann verlieren wir gegen die Therianer.
2. Wir schließen einen Waffenstillstand mit den RB und den Karmans und hoffen, dass wir auf das richtige Pferd gesetzt haben.
Bei der 1. Option verlieren wir zu 100%. Bei der 2. ist der Ausgang ungewiss.
Colonel. Der Befehl: Feuer halt bleibt aufrecht. Versuchen Sie Kontakt mit dem Red Block herzustellen. DURCHFÜHREN!“
„Z...Zu Befehl, Herr General! Ihr habt den General gehört! Durchführung. Schicken sie eine Toad mit deaktivierten Waffen vor. Wen habe wir in dem Sektor?“
„Sergeant Koppers, Sir!“
„Gut. Er soll um Himmels willen keinen Mist bauen! Sagen Sie ihm dass!“
„Zu Befehl, Sir.“
Master Sergeant Samuel Wolkers stehen Schweißperlen auf der Stirn. Lange kann er die Konzentration nicht mehr Aufrecht erhalten. Aber er durfte sich jetzt keine Schwäche erlauben, sonst haben die Therianer gewonnen...
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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 16.06.2008, 22:20 
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Brüll-Seargent
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Sergeant Koppers hatte ein ungutes Gefühl.
Mit deaktivierten Waffen marschierte er auf die Red Block MGS zu. Sein Datenmonitor identifiziert seinen direkten Gegenüber als MGS Klasse 2 / Typ Kosak. Koppers wusste, dass er auf diese Distanz KEINE Überlebenschance hätte, wenn der Feind sich dazu entschließen sollte, seine Waffen auf seine Kröte abzufeuern.
Hinter dem Kosaken sah Koppers wie mehrere Techniker sich an den beschädigten MGS des Red Block zu schaffen machten und verzweifelt versuchten, die Schäden an den Stahlkolossen feldmäßig zu beheben. Noch nie in seinem Leben sah der Sergeant die Maschinen das RB so nah und derart zahlreich vor sich stehen. Seine Dateneinheit identifizierte 2 Kosaken, einen Sierp, einen Husaren, 2 Hetman und in einiger Entfernung näherte sich eine Einheit Nokovalnis. Die Kanzel des Kosaken öffnete sich und ein Offizier mittleren alters verlies den Red Block MGS.
Koppers tat es ihm gleich. Ungefähr in der Mitte zwischen den Stahlkolossen trafen sich die beiden Offiziere. Koppers war auf Anhieb klar, das sein Gegenüber einen wesentlich höheren Rang hatte als er selbst. Es gab nichts an der Uniform des Red Block Offiziers, was seinen Dienstgrad verriet, aber die Art und weise wie er sich bewegte und vor ihm zu stehen kam flößte Koppers gewaltigen Respekt ein.
„Colonel Dimitri Stegrov, Kommandant der Truppen hinter mir.“
Koppers war beeindruckt. Der befehlshabende Offizier selbst stand ihm gegenüber. Die Militärdoktrin der UNA würde so ein leichtsinniges Verhalten nie erlauben. In diesem Moment entdeckte er die 3 winzigen roten Punkte, die sich auf seiner Uniform abzeichneten...
„Sergeant Michailovich Koppers. MGS Klasse 1 Pilot.“
„Sergeant, teilen Sie ihrem Befehlshaber mit, dass er 2 Optionen hat:
Option 1: Ihre Einheiten Eröffnen das Feuer auf den Red Block.
Resultat: Die Therianer gewinnen in diesem Abschnitt die Oberhand und sie den Prototypen des Projekts 24/86-Rev.2.1.
Option2: Wir schließen einen temporären Waffenstillstand und bekämpfen gemeinsam unseren Feind. Dadurch steigen unsere Siegeschancen von 0 auf zumindest 50%.“
„Jawohl,...,Ähhh, Herr General!“
„Nein. Noch nicht. Aber sollte ich den Tag überleben, so liegt dies im Bereich des möglichen...“

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, von der ANDEREN Seite betrachtet: Sektor Beta/2, Befehlsbunker der White Stars

„ Herr General, Wir hatten im ganzen Abschnitt schwere Verluste. Die Zahl der noch Einsatzfähigen MGS liegt unter 30%. Bei der Infanterie unterschreiten wir diese Zahl noch. Alle Reserven stehen bereits im Einsatz. Die Therianer drängen auf das Versorgungsdepot in diesem Abschnitt vor. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit der Feindeinheiten haben Sie das Depot in weniger als 45 Minuten erreicht. Der Red Block bietet Waffenstillstand und Unterstützung im Kampf gegen die Therianer an.“
Der General hörte dem Bericht seines 1. Komm-Offiziers aufmerksam zu.
„Colonel Steiner, ihre Einschätzung?“
„Sir, es bleibt uns nichts anderes übrig, als das Angebot des RB anzunehmen. Nur diese Einheit wäre schnell und stark genug, sich dem Ansturm der Therianer entgegenzustellen!“
„Welche Einheiten können wir in diesem Abschnitt aufbieten?“
„2 leicht beschädigte Snakes, 2 voll einsatzfähige Kröten, eine mobile Artilleriebatterie und einen MGS-Abwehr-Zug.“
Schweigend analysierte der General die Situation. Dann gab er seine Befehle:
„Colonel. Unterstellen Sie die genannten Einheiten dem Red Block Offizier. Teilen Sie dem befehlshabenden Offizier des Depots mit, dass im Falle einer feindlichen Übernahme JEGLICHER ART Projekts 24/86-Rev.2.1 zu liquw... zu zerstören ist!“
„Zu Befehl, General. Sorgen Sie für eine Verbindung mit den angesprochenen Einheiten. SOFORT!“
„Jawohl, Colonel!“

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, 5 km bis Depot, 42 Minuten bis Therianer Depot erreichen.

„Alle von Colonel Stegrov. Vorwärts Marsch. Hetman, Kosaken und Husar voraus, leichte MGS folgen in 30m Abstand. Infanterie aufsitzen und an unserer rechten Flanke vorgehen.
UNA Snakes 200m hinter uns vorrücken, Artillerie dahinter in Stellung gehen, Toad MK VI linke Flanke, Infanterie dahinter. Mentor, Danke für die Unterstützung ihrer Einheiten. Ihre Einheiten sind entlassen.
Lieutenant, lassen Sie ihre Männer aufgesessen. Feuer direkt aus der Bewegung. Kommissar, sie sind mein Kettenhund. Staffel links.
Alle Einheiten: VORWÄRTS MARSCH, maximale Geschwindigkeit. DURCHFÜHRUNG!“

Die Verbündeten setzen sich in Bewegung um die gegebenen Befehle auszuführen und den Kampf gegen die Therianer und die Zeit aufzunehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 18.06.2008, 22:43 
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Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, von der ANDEREN Seite betrachtet: Sektor Beta/2, Befehlsbunker der White Stars

Master Sergeant Samuel Wolkers ließ den Geist des Generals los. Im selben Moment erlitt der General einem Schwächeanfall und klappte zusammen. Panik und Geschrei erfüllte den Befehlsbunker. „SANITÄTER!“
Der Colonel und 2 Leutnants legten den General auf ein Feldbett, danach stürmte ein Sanitäter heran und begann lebenserhaltende Maßnamen durchzuführen. Der Colonel übernahm das Kommando und vertiefte sich in die Berichte von der Front.
Niemand beachtete den Mastersergeant, wie er den Befehlsbunker verließ.
„Soldat!“
„Mastersergeant, Sir!“
„Fahrer, bringen Sie mich mit ihrem Fahrzeug SOFORT zum Depot in Sektor Beta/2. Durchführen!“
„Jawohl, Mastersergeant.“
Niemand der Wachposten stoppte das Fahrzeug.
Einerseits, weil die Therianer beim letzten Angriff auf den Bunker ganze Arbeit geleistet hatten und nur sehr wenige Soldaten des leichten Wach-Infanteriezuges noch lebten.
Andererseits, weil ihre Hauptaufgabe darin bestand, weitere der Therianer draußen zu halten und nicht, UNA Truppen drinnen zu halten...

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, 4.2 km bis Depot, 36 Minuten bis Therianer Depot erreichen.

„NICHT NACHGEBEN! WEITER VORRÜCKEN!“
Colonel Stegrov standen die Schweißperlen auf der Stirn. 2 Hekats hatten es geschafft, ihre Frontlinie zu umgehen und standen im Nahkampf mit der Einheit Nokovalnis.
Nahkampf war nicht das richtige Wort für das Bild, das sich Dimitri bot. Der äußerst linke MGS wurde von den Hekats praktisch im „Vorbeigehen“ zerlegt. Der 1.te öffnete mit seine Klauen die Kanzel des leichten Unterstützungs-MGS, der zweite zerfetzte seinen Piloten. Die gesamte Einheit war derart geschockt von diesem Angriff, sodass die beiden verbliebenen viel zu spät reagierten. Jeder der Hekats nahm sich jeweils einen der Red Block MGS vor. Da diese nun auch im Nahkampf standen, konnten die Umstehenden MGS nichts tun, als dem bevorstehenden Tod der Männer zuzusehen.
Colonel Stegrov regierte als Erstes auf diesen Überfall:
„BEFEHL! ALLE Infanterie- und MGS-Einheiten SOFORT vom Nahkampfgebiet lösen! ALLE schweren MGS Feuer frei auf Nahkampf, sobald Infanterie mehr als 100m entfernt ist!“
Gegen die Hekats hatten die UNA und der Red Block im Nahkampf keine Chance. Dimitri wusste, dass die beiden Nokovalnipiloten bereits tot waren. Das einzige, dass er tun konnte, war ihnen einen schnellen tot zu gewähren und sicherzustellen, dass der Feind mit ihnen starb.
Dimitri verfluchte die Entscheidung Mentor Caandeshs seine Truppen abzuziehen. Sie wären die einzigen Truppen gewesen, die es mit den Hekats auch auf kurze Distanz aufnehmen hätten können. Wo zum Teufel mögen diese Bastarde zur Zeit gerade stecken?...

Langstreckenaufklärers Qwoad-Nin-Tscha der Karmans


Ort: Weltraum, an Bord des Kreuzers Vladivostok!

„Genosse General! Es ist mir eine Ehre, sie an Bord des Kreuzers Vladivostok begrüßen zu dürfen!“
„Genosse Kapitän Sinorowitch. Die Lage ist ernst! Abschnitt 42-35677-F5 steht kurz davor, vom Feind überrannt zu werden. Ich bin hier, um im Ernstfall sicherzustellen, dass sie nicht zögern, Order 738/42-35677 zu exekutieren!“
„Genosse General! Dies wäre nicht dass erste mal, dass eigene Truppen am Boden für dass höhere Wohl des Kollektivismus opfern würde.“
„Ich weiß, Kapitän, ich weiß... Deshalb habe ich auch dafür gesorgt, dass sie dieses Kommando hier im Orbit des Planeten 42 erhalten. Genau deshalb...“
„General, lassen Sie uns einen Blick auf die taktisch A...“
Der Systemoffizier schießt von seinen Anzeigegeräten hoch und unterbricht den Kapitän:
„GENOSSE KAPITÄN! Unidentifiziertes Objekt im Anflug, Vektor 234.34/133.4/254.45! Geschwindigkeit Faktor 0.34324 Lichtgeschwindigkeit. Sensoren melden starke Energiekonzentrationen entlang beider Seiten des Objektes. Identifizierung läuft...
Identifiziert! Henorimat Klasse, THERIANISCHER ANGRIFFSZERSTÖRER Klasse II!“
Die Augen des Kapitäns weiten sich, als er mit einem Schlag sich der Situation bewusst wird:
„BEIDREHEN. Backbordbatterien feuerbereit! Jäger starten.“
„Jäger sind gestartet! Träger Kiev startet Torpedobomber Klasse Mongatchan, 4 Rotten im Raum! Korvetten Tibilis und Shiskja drehen auf Abfangkurs. Erwartete Zeit bis erste Abwehrmaßnahmen greifen: 6 Minuten, 18 Sekunden.
Erwartete Feuereröffnung des Feindes in 3 Minuten 52 SEKUNDEN! SIR! Wir haben keine Chance!“
Die Langstreckensensoren liefern erste Bilder des schwarzen Objektes, dass sich ihnen mit für Mensche unglaublicher Geschwindigkeit nähert. Die Bewaffnung eines dieses Therianischen Kampfschiffe entspricht der von 4-5 Zerstören des Red Blocks. Selbst dem leichten Kreuzer Vladivostok war dieses Schiff haushoch überlegen.
Die Vladivostok war für orbitale Bombardements ausgelegt, nicht für Raumschlachten!
„Internen Kanal öffnen!“
„Kanal offen.“
„Hier spricht der Kapitän. GENOSSEN! Ein überlegener Feind nähert sich uns, dem wir nicht entkommen können und uns den sicheren Tod bringen wird. Ich habe mich daher entschlossen, einen Raumsprung einzuleiten und mit diesem Manöver den Feind und auch uns selbst zu zerstören. In dem Moment, an dem wir den Feind passieren, werden wir eine Überlastung unserer Reaktoren herbeiführen. FÜR DEN RED BLOCK!“
„FÜR DEN RED BLOCK!!!!“ kam die Antwort aus den Kehlen der anwesenden Besatzungsmitglieder.
„Genosse Steuermann, Kurs auf Feindschiff, Raumsprung vorbereiten und auf meinen Befehl hin ausführen. Reaktor für Sprengung vorbereiten und Meldung Vollzug! DURCHFÜHRUNG! Meldung wenn bereit für Sprung!“
„Genosse Kapitän...“ Mit einem Stirnrunzeln blickte der Sensoroffizier auf seinen Datendisplay.
„Was gibt es?“
„Genosse Kapitän, ich, ich..., ich könnte schwören, dass sich die Sterne für einen kurzen Moment neben dem Feindschiff, ...“
„WAS?“
„Nun ja..., gekrümmt haben, oder so...“
„Wir haben keine Zeit für diese Wahrnehmungen oder wie immer sie das nennen wollen“
„ 18 Sekunden bis Feind Feuer eröffnet!“
„Stermann, Befehl: Spr...“
Weiter kam der Kapitän nicht, denn an der Backbordseite des Therianischen Schiffes brach die Hülle auf und die Innereien des Schiffes ergossen sich in den Weltraum. Kurz darauf erfasste die Druckwelle die Schiffe des Red Blocks. Keinen der Anwesenden auf der Brücke hielt es auf den Beinen. Elektronikteile zerbarsten, Feuer brach aus, Sirenen heulten los...
Chaos überall.
Wenige Sekunden später wurden Befehle gebrüllt, Feuerlöschteams rückten aus und Notsysteme wurden gestartet. Herbeigeeilte Adjutanten half dem General und dem Kapitän wieder auf die Beine. Der Kapitän hält sich den blutverschmierten Kopf und fragt:
„Was bei Brigadegeneral Kalinkas unverheirateten Töchtern war DAS!?!“
„Genosse Kapitän, öffnen sie sämtliche Kanäle. Unverschlüsselt!“
„Waru... Zu Befehl! Genosse General! Kommoffizier, DURCHFÜHREN!“
Ein leichtes Nicken des Kommoffiziers bestätigte die Ausführung des Befehls.
Der General holte tief Luft, dann sprach er:
„Mentor Caadesh. Ich beneide sie um ihr Schiff, die Qwoad-Nin-Tscha und ihre herausragende Crew sowie die Fähigkeit, Dinge vorauszusehen! Danke für ihre Intervention in letzter Sekunde.
Ach ja, sie schulden dem Kollektiv des Red Blocks 323.244.332,23 Rubir. So viel kosstete der Reaktor, den ich ihnen gegeben habe. Nun weis ich wofür...“
Zuerst erfüllte nur statisches Rauschen die Komm Kanäle, dann war eine tiefe Bassstimme zu vernehmen:
„Genosse General. Sie haben dafür einen leichten Kreuzer behalten dürfen, und wahrscheinlich wären noch einige andere ihrer Spielzeuge zu Bruch gegangen. Einigen wir uns darauf, einen Tausch abgeschlossen zu haben.“
„Gut. Dass kann ich im Namen des RB akzeptieren.“
„Ach ja. Da wäre noch etwas...“
„Ja, Mentor?“
„Ich möchte Sie bitten, den beiden einzigen Überlebenden des Therianischen Überfalls freies Geleit zu gewähren...“
„Aber der Angriff ist noch im Gange und das Depot ist noch nicht gefallen!“
„Ja, richtig. Ich rede auch nicht vom Jetzt, ich rede von der Zukunft. Leben Sie wohl, General.“
Statisches Rausche erfüllt wieder den Äther...

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, 4.2 km bis Depot, 34 Minuten bis Therianer Depot erreichen.

Auch Leutnant Stremir erkannte die Situation, wollte die beiden Piloten aber nicht so leichtfertig aufgeben.
„Scharfschützen! Feuer frei auf die beiden Hekats! Zielt auf die Gelenke der Bewaffnung. HALTET DRAUF!!!“
Im Gegensatz zu den anderen RB Einheiten verfügten Stremirs Truppen über Scharfschützen und wenn auch Nokovalnis getroffen werden würden, so ist das Risiko das eine der Kugeln die Panzerung dieser Einheiten durchschlagen würde nahezu Null. Die Gelenke der Hekats allerdings waren nur schlecht gepanzert...
Der Knall des 1.ten Schusses erfüllte die Luft und tatsächlich, hing danach einer der Nahkampfwaffen nutzlos am Körper des Hekats herunter. Die Nahkampf-MGS der Therianer reagierten sofort auf die neue Gefahr und stürmten auf die neue Gefahrenquelle zu!
Auf halber Strecke Befahl der Leutnant „AT-Gauss, Feuer frei!“. Der vordere der beiden MGS ging mit zerstörter Antriebseinheit zu Boden. Der 2.te kam wenige Meter weiter. Denn sofort nachdem sich der Hekat aus dem Nahkampf gelöst hatte, erfasste ihn einer der beiden Hetmans mit seiner Zielerfassung. Die Panzerbrechenden Waffen dieses Stahlmonsters pulverisierten den feindlichen MGS in Bruchteilen von Sekunden.
„Leutnant Stremir! Das ist Subordination! Ihre Befehle lauteten sich zurückzuziehen. Ich werde persönlich...“
„Genosse Kommissar. Nicht hier. Nicht jetzt. Stegrov Ende.“
„DA! Zu Befehl, Genosse Colonel!“
„Alle Einheiten weiter vorrücken. Überschlagendes Vorgehen. Ein MGS steht, der andere rückt mit Maximalgeschwindigkeit vor! Infanterie aufgesessen vorgehen. Wir haben zu viel Zeit verloren. DURCHFÜHRUNG!“

Sektor Beta/2, am Depot, 30 Minuten bis Therianer Depot erreichen.

„Danke Fahrer. Sie können umkehren!“
„Jawohl, Mastersergeant.“
Eine der Wachtposten stellt sich dem Mastersergeant in den Weg. Wenige Sekunden später begleitet er den Mastersergeant von der Wichtigkeit seines Auftrages „überzeugt“ in das innere des Depots...

Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, 2.2 km bis Depot, 19 Minuten bis Therianer Depot erreichen.

Dimitris Kampfverband rückte schnell vor. Zu schnell, um Verluste zu vermeiden. Ein weiterer Nokovalni wurde durch Feindfeuer zerstört, genauso wie 2 Truppentransporter der Dragonov Kommandos. In einem waren 6 AT-Gauss Schützen. Ihr Verlust schmerzte den Colonel am Meisten.
Die MGS auf dem Weg wurden nach Zielmarkierung durch UNA Infanterietruppen von den Cobras zerlegt. Was für eine Feuerkraft. Die Infanterie der Therianer wurde durch Einsatz von Grantwerfern gefolgt von Red Block MGS Einheiten Angriffen auf kurze Distanz vernichtet.
Dennoch war nicht übersehen, das jeder Meter blutig erkauft wurde.
Einer der Hetmans fiel zurück, weil seine Antriebseinheit schwer beschädigt wurde. Auch die beiden Kröten hatten nur mehr Schrottwert...
Direkt vor Colonel Stegrov formierte sich die letzte Verteidigungslinie der Therianer.
Sein Datenmonitor identifizierte 2 Poltergeist, 2 Succubus, 2 Hekats und mindestens 8 Einheiten Infanterie. Verdammt viele Gegner für seine angeschlagene Einheit ohne Unterstützung durch die Karmans...
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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 29.06.2008, 23:46 
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Brüll-Seargent
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Abschnitt 42-35677-F5, Frontlinie, 2.2 km bis Depot, 14 Minuten bis Therianer Depot erreichen.

„An alle Einheiten der schnellen Eingreiftruppe und ihnen zugeteilten Einheiten der UNA Streitkräfte. Hier spricht General Volwodin von Bord des Kreuzers Vladivostok.
BEFEHL: Angriff einstellen. 200m zurückfallen lassen, dabei auf Flankenschutz achten. Hinter der Geländewelle eingraben. Befehl ohne Kommentare SOFORT umsetzen.
Colonel, Persönliche Order 4b tritt hiermit in Kraft. DURCHFÜHREN. ENDE!“
„Genosse Colonel! Hier Kommissar ...“
„Sie haben den General gehört. Dass OHNE KOMMENTAR war an Sie gerichtet.“
„DA! Zu Befehl, Genosse Colonel!“
Die verbliebenen Einheiten der schnellen Eingreiftruppe setzen sich geschlossen ab, wie sie es in den Militärschulen des Red Block gelernt hatten. Eine der beiden Kröten der UNA musste aufgegeben werden, da ihr Antriebssystem versagte. Ansonsten ging der Rückzug wie geschmiert vonstatten.
„Genosse Colonel, melde: Alle Einheiten haben Auffanglinie erreicht. Colonel, ich weise sie noch einmal auf meine Bedenken hin, dass diese Stellung aus zwei Gründen NICHT von Vorteil für unsere Einheiten ist:
Erstens: Wir haben keine Chance mehr, das Depot vor den Therianern zu erreichen.
Zweitens. Die Feindeinheiten können sich wegen der Hügelkuppe vor uns UNGEHINDERT bis auf 40m annähern! Colonel, die Therianer sind uns im Nahkampf um ein vielfaches überlegen! Diese Stellung zu halten ist REINER SELBSTMORD!“
„Genosse Kommissar! Beruhigen Sie sich! Es war nie unser Ziel das Depot selbst zu erreichen.“
„Aber Colonel? Ich verstehe nicht ...“
„Ziel unseres Vorstoßes war es, genau hierhin zu gelangen, wo wir vorhin noch waren und wo wir gerade sind. Denn...
Erstens: Unsere Einheiten befinden sich bereits auf dem Weg zu den Laboratorien UNTER dem Depot. Dazu müssen wir das Depot aber nicht unbedingt erreichen. Den Lüftungsauslass 200m vor uns zu erreichen reichte vollkommen aus. Lieutenant Stremir hat sich mit einer kleinen Kommandoeinheit dort Zugang verschafft und arbeitet sich mit seinen Männern bereits zu den Labors vor.
Und Zweitens: Die Bodenwelle hat einen entscheidenden Vorteil: Sie schützt vor direktem Beschuss und umherfliegenden Trümmern. Uns wird keine Feindeinheit erreichen...“
Mit diesen Worten öffnete Dimitri den allgemeinen Befehlskanal:
„An alle Einheiten! Fertigmachen für ORBITALSCHLAG! VOLLE DECKUNG! Genosse General, wir sind bereit.“
„Hier General Volwodin, Orbitalschlag in 7..6..5..4..3..2..1..N...“
Die Null ging im Lärm unter, als die Vladivostok mit der gesamten Backbordbatterie das Gebiet um das Depot systematisch umzupflügen begann. Kein Stein blieb auf dem anderen. Nur das Depot selbst und alles in einer Entfernung von 2km oder weiter vom Depot, blieb vom Beschuss verschont. Die Therianer hatten enorme Verluste. Die Einheiten der UNA und des Red Blocks nur marginale. Die meisten durch Treffer an Einheiten, die sich nicht schnell genug aus der Gefahrenzone retten konnten.
Das Bombardement war für 60 Minuten angesetzt. 60 Minuten mussten Stremir reichen, um das Projekt 24/86-Rev.2.1 zu sichern und zu den wartenden Einheit des Red Blocks zurückzubringen.

Abschnitt 42-35677-F5, ca. 40m unter der Oberfläche, Auf dem Weg zum Laborkomplex

Lieutenant Stremir führte seine Einheit an. 8 Mann inklusive ihm selbst. Alle für Nahkampf und Tunnelkampf ausgerüstet. Gaußpistolen, Granaten, 2 Flammenwerfer und 1 Scharfschützengewehr. Stremir musste lächeln. Er hatte versucht, seinem besten Scharfschützen zu erklären, dass ihm diese Waffe in den Gängen nur hinderlich sei. Aber er konnte ihn nicht überzeugen. Na ja, er musste das Ding ja nicht schleppen...
Stremir kannte sich mit Kämpfen dieser Art aus. Bevor er General Volwodins Einheit zugeteilt wurde, war er über 8 Monate auf Hegamon III stationiert. Ein Planet, der zu 5% aus feuchter Erde und Schlamm bestand. Der Rest war Sumpf...
Die einzigen Einheiten, die auf diesem Planeten zum Einsatz kamen waren Infanterie, leichte Artillerie und Hooverkraft-Fahrzeuge. Alles andere war zu schwer für den Schlamm und wäre sofort versunken. Die meisten Kämpfe wurden durch Infanterieeinheiten Mann gegen Mann ausgetragen. Und dann kam der „Sturm“ auf die Festung.
Es gab eine Ausnahme zum Rest des Planeten: Ein Berg, 2km hoch und aus Granit. Dieser Berg war auch der Grund für die Kämpfe: In diesem Berg gab es eine Mine der UNA. Eine Mine, in der das wertvollste Metall des ihm bekannten Universums gefördert wurde: Girlodium. Dass Metall, dass die mächtigen Kampfmaschinen erst möglich machte. Ohne dieses Metall gäbe es keine MGS. Denn nur dieses Metall kann genügend Energie in so kleinem Raum speichern, wie sie zum Antrieb der Stahlkolosse nötig ist.
Der Berg wurde von den UNA-Einheiten verbissen verteidigt. Die Eroberung dauerte fast 3 volle Monate. Gang für Gang, Raum für Raum, Stollen für Stollen musste im Nahkampf gesäubert werden. Kaum einer der UNA-Soldaten ergab sich. Sie kämpften bis zum bitteren Ende. Die Verluste waren enorm. Nachdem der Planet in der Hand des Red Blocks gefallen war, begann der Red Block mit der Erzförderung. Aber nicht für lange Zeit. Einige Wochen nach der Eroberung erschien ein UNA-Flottenverband und bombte den Planeten zurück in die Steinzeit. Frei nach dem Motto, wenn der Planet nicht der UNA gehören sollte, so soll er auch keiner anderen Macht gehören...
Lieutenant Stremir hing seinen Gedanken nach. NEIN! Bleib bei deiner Aufgabe! Maßregelte sich Stremir selbst. Die Einheit ging gefechtsmäßig vor. Ein Mann mit Flammenwerfer und 2 Mann mit leichter Bewaffnung gab Deckung, der andere Flammenwerfer und seine beiden Schatten rückten vor. Waffen immer im Anschlag und feuerbereit. Stremir und sein Scharfschütze hielten sich im Hintergrund. Laut der letzen Meldung von Colonel Dimitri Stegrov waren die Wissenschafter und das Wachpersonal eingeweiht, dass sie „Besuch“ bekommen würden. Dimitri fügte aber hinzu, dass es keine Bestätigung durch den Befehlstab des Depots gab, der den Erhalt der Nachricht 100% bestätigte...
Was Stremir nicht wusste war, dass außer ihnen kaum noch jemand in der Anlage am Leben war. Einige Grimm Golem Einheiten der Therianer hatten den Komplex kurz vor Beginn des Bombardements erreicht...
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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 30.06.2008, 22:57 
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Brüll-Seargent
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Abschnitt 42-35677-F5, ca. 40m unter der Oberfläche, Laborkomplex, Sektion Lambda, Raum 18b

Master Sergeant Samuel Wolkers hatte kein Problem bis in den Lambdakomplex der Forschungseinrichtung vorzudringen. Seine „Überredungskunst“ öffnete ihm sämtliche Türen und Tore...
Inzwischen war Alarm ausgelöst worden, der so ziemlich alle Wachtposten zum Eingangsbereich der Anlage rief. Der Kampf um die Anlage scheint bereits begonnen zu haben. Gut. Dies dürfte für ausreichend Ablenkung sorgen...
Nun stand er im Nebenraum zu jenem Raum, in dem der Prototyp des Projektes 24/86-Rev.2.1 aufbewahrt wurde. Durch ein Sichtfenster konnte er in diesen blicken. Komisch, der Raum erinnerte ihn irgendwie an eine Mischung aus Operationssaal und Geburtenstation.
Niemand seiner Vorgesetzten konnte ihm genau sagen, worum es sich bei diesem Projekt genau handle. Ihm wurde nur vermittelt, das es sich dabei um eine Waffe ungeheuerer Zerstörungskraft handeln soll.
Nun, er konnte keine Waffe entdecken...
2 Wissenschafter hielten sich ihm Nebenraum auf. Als sich einer der beiden umdrehte, tauchte Samuel instinktiv ab. Dennoch hätte ihn der Mann entdecken müssen. Komisch... Keine entsprechende Reaktion. Hmm...
Walkers erhob sich wieder und trat an das Sichtfenster heran. Die Männer auf der anderen Seite der Glasscheibe arbeiteten weiter, als ob er nicht existieren würde. Das Glas scheint nur von einer Seite aus durchsichtig zu sein. Gut...
Walkers bereite sich darauf vor, die Kontrolle über einen der Wissenschafter zu übernehmen, um ihn einer „Befragung“ zu unterziehen, wobei es sich um Projekt 24/86-Rev.2.1 handelt. Danach würde Walkers ihn benutzen um seinen Kollegen zu liquidieren...
In diesem Moment wurde das Schott, welches diesen Komplex vom Rest der Station trennte, aus der Verankerung gerissen. 2 Tonnen Stahl wirbelten durch die Luft wie ein Blatt Papier.
Einige Therianer des Typs Grimm Golem stürmten den Gang zum Nebenraum heran.
Der eine Wissenschafter stieß einen schrillen Schrei aus und zeigte in Richtung der Angreifer. Der andere schrie ihn an: „Schnell! Projektes 24/86-Rev.2.1 terminieren. SOFORT!“
Der 1.te Wissenschafter wirbelte herum und griff nach einer Spritze. Nachdem er sie fand, lief er zu einem Gestell am Rande des Raumes. Der andere Versuchte zu einem Kontrollpaneel auf der anderen Seite des Raumes zu gelangen, wobei er die Worte „Bleib weg von den Wänden. Ich versuche uns Abzuschotten!“ rief.
Beide hatten ihre Ziele beinahe erreicht, als der erste Therianer durch eines der Fenster sprang und dabei die dünne Panzerglasscheibe zerbrach, als sei sie nicht vorhanden. Die Klingen an seinen Armen schnitten durch das Glas, als sei es aus Butter.
Den Bruchteil einer Sekunde später ereilte den Wissenschafter mit der Spritze das selbe Schicksal. Der erste Schwinger des Golems schnitt ihm den Arm mit der Spritze ab, der 2. trennte Kopf von Rumpf.
Danach wandte er sich dem verbliebenen Wissenschafter zu. Dieser hatte die Konsole fast erreicht, als der Rumpf des Mannes in mehrere Scheiben geschnitten wurde. Mit weit aufgerissenen Augen fiel er in Richtung Kontrollpult. Walkers konnte erkennen, wie im Fallen ein Lächeln über das Gesicht des Mannes huschte. Sein linker Arm berührte im Fall einen Schalter, dann starb der Wissenschafter endgültig.
Der Mastersergeant sah, wie sich ein Schott wie ein Fallbeil auf den einzigen Zugang zu diesem Teil des Laborkomplexes herabfiel. Einer der Therianer konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde vom Schott in 2 Teile geteilt.
Der Großteil der Therianer befand sich noch außerhalb des Schotts, aber 5 von ihnen waren bereits über diesen Punkt hinaus gestürmt. 5 zu 1. Kein gutes Verhältnis...
Walkers bereitete sich auf das unvermeidliche vor und schloss den Griff um seine Nahkampfwaffen fester. Ein Messer und eine Pistole. Nichts im Vergleich zu den Waffen seiner Gegner. Mit seinen Fähigkeiten konnte er vielleicht einen der Gegner zu einem Verbündeten machen, aber dann wären Sie immer noch 2 zu 1 unterlegen. Und das gegen die wahrscheinlich beste Nahkampfeinheit diese Universums...
Wohlan, Mal sehen, ob heute mein Glückstag ist. Walkers griff nach dem Geist des Therianers, der unmittelbar vor der halbdurchsichtigen Glasscheibe stand. Zuerst geschah gar nichts. Dann ruckte der Therianer herum und schien Samuel durch die Glasscheibe hindurch anzustarren. Wäre ja zu schön gewesen, um wahr zu sein... dachte sich Walkers und bereitete sich auf den Angriff des Therianers vor. Der Therianer sprang auf Walkers zu...
Und blieb wenige Zentimeter vor der Glasscheibe in der Luft hängen! Was zum Teufel geht hier nun wieder ab? ...dachte sich Walkers.
Da registrierte er das Kleinkind, das in dem Gestell saß, auf das der Wissenschafter mit der Spritze zugestürmt war. Grinsend hielt es eine Hand von sich als spiele es mit einer Puppe. Als der Therianer wie wild zu schaukeln und zerren anfing um sich aus dem unsichtbaren Griff zu befreien, ruckte auch die Hand wie wild in der Luft herum. Walkers begann zu begreifen...
Als das Reißen der Hand zu stark wurde, verschwand das Lächeln des Kindes aus seinem Gesicht. Und es drückte zu! Walkers vernahm ein Knacksen direkt vor der Scheibe und sah, wie der Therianer eine noch unnatürlichere Kopfhaltung einnahm, als er sowieso schon hatte.
4 zu 1. Besser.
Auch die restlichen Therianer wurden sich der Gefahr bewusst und bemerkten die neue Bedrohung. 2 von Ihnen stürzten sich sofort auf das Kind.
Doch sie erreichten das Mädchen nicht. Ungefähr einen Meter davor rannten sie gegen eine unsichtbare Mauer an der es kein Vorbeikommen gab. Das Grinsen im Gesicht des Kindes erschien wieder und ein weiter Therianer wurde, nach einigen Minuten “Spielens“ wie sein Vorgänger, entsorgt. Danach kam der andere Angreifer dran. 2 zu 1. NEIN! Eigentlich 2 zu 2, oder 2 zu 5 oder was auch immer. Dieses Kind war die mächtigste seiner Art! Ohne Zweifel. Die 2 verbliebenen Therianer versuchten zu fliehen! Nach taktischem Rückzug sah dass auf keine Fall mehr aus. Doch das Schott verweigerte ihnen das Entkommen. Eine unsichtbare Macht zog sie zum Kind zurück. Es gab kein Entkommen. Es war das erste mal, dass Walkers in den Gesichtern seiner Feinde nicht diese offen zur Schau gestellte Überheblichkeit sah, sonder etwas, was bei Menschen als Entsetzen oder zumindest als Angst bezeichnet werden würde...
Auch im Gesicht Walkers stand eine Mischung aus Neugier, Schock, Angst und Erstaunen geschrieben. Fassungslos starte er auf die Überreste der letzten beiden Therianer innerhalb des Schotts. Seltsam verkrümmt lagen sie auf dem Boden vor dem Mädchen.
Das vielleicht 1 bis 2 Jahre alte Kind drehte seinen Kopf und starrte ihn an. Erst nach einigen Sekunden bemerkte Samuel den Blick. Schlagartig wurde ihm bewusst, dass ihn das Kind SEHEN konnte. Irgendwie...
Walkers schluckte. Ach du Schei... dachte er sich bei sich selbst. Nun bin ich also dran!
Was sollte er tun? Ob das Kind Hunger hat? Vielleicht hilf ein Lächeln... Verdammt! Er hätte nie gedacht, dass ihm die Entscheidung keinen Partner zu suchen und keine Kinder zu bekommen ihm eines Tages das Leben kosten würde. Nun ja, Walkers schnappte sich einen bunten, glänzenden Gegenstand und betrat den Raum in dem das Kind saß.
„Hallo Du... Onkel Walkers hat dir ein Geschenk mitgebracht... Hier. Ich habe noch einen Riegel Notversorgung in meinem Overall... Du kannst ihn haben...
Walkers gelang es tatsächlich, sich dem Kind zu nähern. 3 Meter, 2 Meter, ein Meter. Er war nun direkt vor dem Mädchen, das ihn weiterhin Anstarrte. Walkers hatte sich noch nie in seinem Leben so unwohl gefühlt wie jetzt. Und es war das erste Mal, dass er sich wünschte, wie sein Vater Farmer geworden zu sein...
Vielleicht wenn er ganz vorsichtig vorging, vielleicht könnte er den Geist des Kindes beeinflussen und...
„Das lass mal lieber bleiben!“ sprach einen Stimme in seinem Kopf.
Mastersergeant Samuel Walkers Kinnlade klappte nach unten und er stolperte einige Schritte nach hinten.
Er hatte einiges erwartet. Aber nicht DASS!!
„Was? Noch nie ein 2 Jahre altes Mädchen getroffen, dass in deinem Kopf herumspukt und mit links mehrere Therianer im Nahkampf aufmischt?“
„Nein.“ war die simple, aber äußerst treffende Antwort des Master Sergeant.
„Nun gut. Um es für deinen schwachen Geist verständlich auszudrücken: Projekt 24/86-Rev.2.1 ist ein Serum und verbessert die geistigen Fähigkeiten von Menschen. Und zwar enorm.
Leider hat dieses Serum 2 gravierende Nebenwirkungen:
Erstens: Dieses Serum ist hoch-toxisch und tötet Menschen unter normalen Umständen. Nur wenn man einen genetischen Defekt wie ich hat, so wird die toxische Wirkung auf das Nervensystem des Körpers gestoppt. Und dieser Defekt kommt bei Menschen nur äußerst selten vor. Etwa 1 mal unter 18 Milliarden Menschen. Was so viel bedeutet wie, dass es außer mir vielleicht noch 2 oder 3 Menschen in diesem Universum geben könnte, die das selbe Potential entfalten könnten.
Und Zweitens: Der Alterungsprozess wird nahezu gestoppt. Ich habe das Trauma miterlebt! Mein Körper ist seither allerdings nur wenige Monate gealtert...
So. Genug geredet. Samuel, du lebst noch, weil ich in Zukunft einen Vertrauten benötigen werde, der meine Befehle ausführt und mir zur Seite steht. Ein Nein kann ich nicht akzeptieren und würde automatisch deinen Tod bedeuten. So. Geh nun zurück in den Nebenraum und aktiviere die T.O.A.-Abschirmung.“
„Die was?...“
Die Thermal-Optisch-Akustische Abschirmung. Der Schalter auf dem TOA steht eben. Und komme nicht zurück, bevor ich dich rufe!“
Walkers fühlte, dass das Kind es ernst meinte, deshalb ging er zurück in den Nebenraum, schloss die Tür hinter sich und aktivierte das TOA System. Schwere Stahljalousien schlossen sich, der Raum wurde hermetisch abgeriegelt. Kurz bevor die Jalousie komplett geschlossen war, sah er durch das Fenster, wie das Kind das Schott zurück in die Ausgangsstellung gleiten ließ und sich ein Dutzend Therianer sich in den Raum vor ihm ergossen.
Dann war die Jalousie vollkommen geschlossen.
Das einzige was er wahrnahm, waren die leisen Echos sterbender Wesen im Nebenraum. Und er spürte für Bruchteile einer Sekunde ihr Entsetzen...
Dann wurde es still in seinem Kopf.
„Du kannst jetzt rauskommen.“ dröhnte es in seinem Kopf.
Walkers deaktivierte die TOA Abschirmung und traute seinen Augen nicht, als sich die Jalousien öffneten. Vor seinen Augen lagen überall verkohlte Therianer herum. Manche der Körper waren geborsten, als hätte sich das Innere nach Außen gekehrt. Von vielen war nicht mehr als ein bis 2 Gliedmaßen übrig. Es bot sich ihm ein Bild des Grauens.
Und mittendrin stand das Mädchen. Grausam lächelnd...
Auch Walkers musste lachen. Die Windeln des Mädchens waren strahlend weis und der Körper war so rein als hätte er gerade unter der Tusche gestanden.
Die ganze Szene erschien ihm so surreal. So, hm, FALSCH!
„Beeile Dich! Unsere RETTER sind in wenigen Sekunden da! Ab jetzt bin ich bis auf Wiederruf ein kleines Kind, dass hier zusammen mit Mutter und Vater, dem Wissenschafter, hier lebte. Nimm die Box mit dem Serum mit. Wir werden es brauchen.“
In diesem Moment stürmten Lieutenant Stremir und 3 weitere Soldaten des Red Blocks durch den Korridor, den vor kurzem noch die Therianer okkupiert hatten.
Walkers nahm das Kind auf seine Arme und rief: „Bitte nicht schießen! Wir sind die letzten Überlebenden dieses Massakers!“
Die 3 Soldaten sicherten den Zugang, Stremir bewegte sich gefechtsmäßig auf Walkers und das Kind zu. „Lieutenant Stremir. RB. Wer sind Sie, wie konntet ihr dieses Inferno überleben und was zum Teufel ist hier geschehen? Antworten Sie!“
Walkers spürte etwas Fremdes in seinen Gedanken, dann antwortete er:
„Master Sergeant Samuel Walkers. UNA. Dies ist die Tochter eines der Wissenschafter die verkohlt in diesem Raum liegen. Wir haben uns im Nebenraum befunden als ihr Vater die Selbstverteidigungsanlage des Laborkomplexes aktivierte. Er hat sich geopfert, um seine Tochter zu retten...“
Stremir schwieg einige Sekunden, dann sagte er:
„Ein Held seines Volkes und ein hingebungsvoller Vater! Wir schulden ihm Respekt! Er hat durch seine Tat viele Feinde getötet und sein eigenes Leben für etwas Größeres als sein Leben geopfert!“ Stremir salutierte.
„Sein Opfer wird nicht vergessen werden. Wo befindet sich Projekt 24/86-Rev.2.1?“
„Hier. Es ist dieses Serum. Öffnen Sie nicht die Box! Das Serum würde sofort zerstört werden!“
Ich verstehe. Geben Sie es mir bitte. Danke. Folgen sie mir!“
Stremirs Einheit schirmte die beiden Überlebenden ab, als sie sich Raum für Raum auf den Ausgang zu vorarbeiteten. Nach 2 Drittel der Strecke stießen sie auf eine Einheit Druganov Kommandos, die sie zum Ausgang begleitete. Der Komplex war inzwischen vom Red Block gesichert worden. Die Therianer hatten sich nach dem Orbitalschlag überhastet zurückgezogen und weitere Verluste erlitten.
Colonel Dimitri Stegrovs schnelle Eingreiftruppe hat rund um das Depot Stellung bezogen und erwartete Stremir und seine Begleiter.
Dimitri funkte Stremir an:
„Lieutenant Stremir. Sie haben es geschafft! Wo ist das, wonach wir gesucht haben?“
„Hier in dieser Box. Ich fand 2 Personen im selben Raum. Einen Offizier der UNA und ein Kind.“
„Verstanden. Genosse Kommissar, begleiten Sie beide zum Befehlsbunker und warten Sie mit ihnen im Verhörraum auf mich. Ich komme in wenigen Stu...“
„ Hier spricht General Volwodin von Bord des Kreuzers Vladivostok. Ich wiederrufe den letzten Befehl des Colonel. Die beiden Personen erhalten freies Geleit.
Colonel, sammeln Sie ihre Einheiten und marschieren Sie wieder über die Grenze zurück. Gehen sie dort in Stellung und bauen sie dort die Verteidigung wieder auf. General Volwodin Ende!“

Abschnitt 42-35677-F5, eine Stunde später, ca. 14km vom Depot entfernt.

Abrupt brachte Master Sergeant Walkers sein Fahrzeug zum stehen, als vor ihm mehrere Karmans aus dem Bodennebel auftauchten. Eine Person löste sich von der Gruppe.
„Was kann ich für sie tun?“ fragte Walkers und lies langsam seine Hand zur Pistole gleiten.
„Master Sergeant. Sie können Ihre Begleitung hier absetzen oder sie an Bord meines Schiffes, die Qwoad-Nin-Tscha begleiten.“
„Ihr Schiff? Welches Schiff?“
„Samuel, wenn sie noch 5 Meter nach vorne fahre würden, so würden sie mit einer Landestütze kollidieren. Bitte ersparen Sie uns das! Danke.“
„Woher kennen sie meinen Namen?“
„Ich kenne ihn eben. Bitte, wir haben nicht mehr viel Zeit. Die UNA sucht bereits nach Ihnen.“
„Gehen wir“ meldete sich die stimme in seinem Kopf.

Wenig später fand eine Streife der UNA einen verlassenen leichten Truppentransporter.
Von seinen Insassen war weit und breit keine Spur...
_____________________________________
SPY :ninja:
Ende der Geschichte


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 01.07.2008, 19:52 
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Zwangseingezogener
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Registriert: 01.06.2008, 10:54
Beiträge: 70
Wohnort: Franken
Wie? Schon zu Ende? Erst uns süchtig machen und dann einfach aufhören? :cry:

Super Geschichte! Schön spannend geschrieben. Ich hab mich jedesmal gefreut wenn ich ins Forum geschaut hab und wieder ein neuer Teil veröffentlicht war! :up:


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 02.07.2008, 16:03 
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Köp(f)ten
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Registriert: 03.09.2007, 19:39
Beiträge: 1703
Oh, die Geschichte geht mit Sicherheit noch weiter. Fast scheints mir, unser Spy schreibt hier den ersten deutschen AT-43-Roman, was? =)

Ich freu mich auf Fortsetzungen.

_________________
Ich glaube es hackt! Das ist doch kein Deutsch!


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 Betreff des Beitrags: Re: [Fiction] Einsatzbesprechung
BeitragVerfasst: 03.07.2008, 15:08 
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Brüll-Seargent
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Registriert: 27.11.2007, 09:49
Beiträge: 600
Wohnort: Nähe Linz
Hmmm.
Ich denke, die Geschichte geht irgendwann mal weiter.
Doch vorerst gehe ich mal auf Urlaub!
Wenn man da den ganzen Tag am Strand liegt, hat man natürlich einen Menge Zeit, sich Geschichten auszudenken...
Tja, wenn man einmal Rollenspiele geleitet hat, dann kann man seine Fantasie einfach nicht mehr unter Kontrolle halten.

Außerdem gibt es da ja noch einen jungen Rekruten, der erst vor kurzem bei UNA/M.ind angeheuert hat.

Auszug aus der Black Box des FIRETOAD MK III / SN 4328-4b, zugeteilt: Rekrut Shawn Dawn, Codename: "Vernichter"

"Komm zur M.ind, hat der Anwerbungsoffizier gesagt.
Stationiert auf Exotische Planeten, bla bla bla, hat er gesagt.
Sehr gute Bezahlung hat er gesagt.
Aber von den andauernden:
<<WARNUNG!! Feindliche Zielerfassung! Ausweichen!, Ausweichen! >> HAT DER ARSCH NICHTS GESAGT!
<<ACHTUNG! Ausstieg empfohlen! ACHTUNG! Ausstieg empfohlen!...>>
Und der Planet ist ein verdammtes Schlammloch!
Der nächste Strand ist ca. 120.000 km entfernt.
Und was nützt mir das viele Geld, wenn ich es nicht ausgeben kann?
<<NOTAUSTIEG initiiert. Bitte festhalten.>>
Bitte nicht schon wieder..."

Mit einer Explosion verabschiedete sich der obere Teil der Panzerung seiner Kröte.
Die Beschleunigungskräfte des Schleudersitzes katapultierten ihn aus seinem MGS.
EX-MGS wenn man es genau betrachtet.
Zur Zeit mutierte sein (Ex-)Kampfläufer gerade zu einem Feuerball und dann in eine Ansammlung von Schrotteilen, die sich gleichmäßig auf dem Schlachtfeld verteilten...
2 von 2 verschrottet. Eigene Abschüsse bisher: keine. Nicht gut...
Nachdem sich der Fallschirm geöffnet hat, sank der Schleudersitz langsam in Richtung Osten. Auf den Red Block zu. GAR NICHT GUT...
_______________________________
SPY :ninja:


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