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Shadowlords Forum

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 Betreff des Beitrags: Kurz hinter der (Propaganda)Front
BeitragVerfasst: 21.05.2009, 19:19 
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AVA, Frontline
Südwestfront, Bezirk Narwa


Ungläubige Stille erfasste den Befehlsbunker. Das schlichte Nein, das Oberst Nikilajewitsch grade dem Politkomissar entgegengeworfen hatte hing unheilvoll im Raum.

Einige Sekunden verstrichen bevor der Kommissar ein ungläubiges „Was“ erwiderte.
„ Ich werde ihnen das Kommando nicht übergeben. Das schon das 4te mal diesen Monat. Ich werde das nicht mehr zulassen.“ Oberst Nikilajewitsch geriet in Rage. „ Das sind meine Männer, meine Kompanie und MEIN BEFEHLSPOSTEN.“ Oberst Nikilajewitsch sprang Wutentbrand auf und stieß dem Kommissar mit dem Finger vor die Brust. „ Wenn SIE irgend was wollen….“
Die beiden Wachen des Kommissar reagierten, ein Gewehrkolben traf den Oberst in die Seite der darauf folgende Tritt brachte ihn zu fall. Beide Wachen legten auf Oberst Nikilajewitsch an.
Der Kommissar sah verächtlich auf den Oberst herab. „ Das alles ist Besitzt der Kollektiven Arbeiterklasse, IHNEN gehört davon nichts. Geleiten sie den Herrn Oberst nach Draußen, damit sein erhitztes Gemüht etwas Abkühlt.“
Seiner Wut beraubt, ließ der Oberst sich wie in Trance hinaus schleifen.
Mit einem Gesichtsausdruck der sowohl Besorgnis, als auch eine Spur Trauer ausdrückte schaute der Kommissar den Wachen einen Moment hinterher. Als er wieder anfing zu Sprechen lag ein leichtes Zittern in seiner Stimme, auf beides war der Kommissar durchaus ein wenig Stolz immerhin hatte es einige Zeit der Übung gebraucht bis es glaubwürdig wirkte.
„ Es ist traurig miterleben zu müssen wie ein so fähiger Offizier des Volkes, der mißachtenswerten Propaganda des Imperialismus...“
Draußen viel ein einzelner Schuß.
„verfällt und seine ihm vom Volk übertragende Aufgabe. Nicht mehr als Ehre und Pflicht für das Kollektiv betrachtet. Stattdessen fett und faulig zum Geschwür, im stählernen Leib, der Arbeiterklasse wird. Wir alle müssen uns dieser Gefahr bewusst. All Zeit Wachsam, uns selbst und unseren Kameraden gegenüber jegliche Einwirkung der eitrig stinkenden Propaganda des Klassenfeindes entgegenstellen und die Auswirkungen genauso gnadenlos Bekämpfen wie den Feind selbst. Nur dann wird es uns allen, als brüderschafliches Kollektiv gelingen die Interstellare Revolution erfolgreich zum Sieg zu Führen. Und die glorreichen Errungenschaften unserer einzig wahren Arbeitergemeinschaft nicht nur zu bewahren. Sondern auch die geknechteten und unterdrückten Massen im dahin sicherndem imperialistischem System des Klassenfeindes zu befreien. Und auch sie zu Glück und Wohlstand zu Führen.
Wir sind sie vorderste Front in diesem heroischen Kampf. Wir dürfen nicht Wanken. Wir sind das leutende Beispiel all unser Brüder und Schwestern.
WIR sind umgeben vom Feind. WIR sind jeden Tag Auge in Auge mit dem Feind. WIR sind das Bollwerk des Arbeitertums gegen den Ausbeutung und Sklaverei.


WIR SIND FRONTLINE.

Unbemerkt waren die Wachen zurück gekehrt und versperrten den Ausgang des Kommandostandes.

Der Kommissar ließ einer Ansprache etwas Zeit nach zu klingen. Dann fuhr er in seinem kühlem Gefechtston fort. „ So während der Oberst sich draußen etwas…. Abkühlt. Kümmeren wir uns um die Gefechtsvorbereitungen.“ Betont langsam ließ der Kommissar sich in den Sessel des Kommandanten sinken. „ Einheiten Stärke, Aufstellung und Ausrüstungsstaus bitte. Natürlich nur falls nicht noch jemand, wie der Genosse Oberst einwende erheben möchte.“
Schlagartig und mit nicht zu übersehendem Eifer brach hektische Tätigkeit im Kommandoposten aus. Die Bildschirme vorm Polikommissar erwachten zum leben und füllten sich mit den Gewünschten Daten. Mit einem zufriedenen lächeln überflog er die Daten.





So die Einführung ist etwas länger geworden als ursprünglich Geplant daher
Rest gibt später.

_________________
Ein Mensch ein Problem, kein Mensch kein Problem.
Josef Wissarioniwitsch Stalin


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