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Shadowlords Forum

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 Betreff des Beitrags: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 00:06 
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Minenräumer

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Wir haben heute 2000 Punkte Greifen gegen Löwen gespielt.

Meine Armee bestand aus (Barony of Icqour):
1x Chimera (Thousand Faces ..., Perfect Gem, Column of Light)
9x Guards (Agent of the Chimera, Musician)
8x Archers + Caelia (Hermetic Eye, Draconic Arrow)
6x Paladins (Herald of Arin, Musician) + Danil (Goodness, Blessing of Paragon)

Die Armee meines Gegners habe ich nicht mehr im Deail im Kopf. Er hat Temple of the North gespielt, hatte eine Cannon, 12x Fusiliers, jede Menge Spearmen und Templars und als Inkarnation Severian mit der "Ashes of Kelgar".

Wir haben auf einer 120x120 cm Platte mit ausreichend Gelände gespielt Aufstellungszone war auf beiden Seiten je 20 cm, also lagen gut 80 cm "Niemandsland" zwischen uns. Da wir immer noch nicht genau wissen welche Spieltischgröße sich für Confrontation anbietet.

Tja, wie ist es gelaufen?

Erste Erkentniss: Wenn auf der einen Seite nur Magicians und auf der anderen Seite nur Faithfuls sind, können die sich quasi beim Zaubern nicht gegenseitig blocken. Also haben beide Seiten freie Bahn was ihre Magie angeht.

Zweite Erkentniss: Die Chimera haut mit ihrem "Column of Light" und dem "Perfect Gem" jede Runde den Spruch 2x raus und haut damit in der ersten Runde die Fusiliers bis auf zwei Modelle aus den Socken. Im Gegenzug hat Severian mit seinem Artefakt meine Guards aus ihren Rüstungen.

Eigentlich war es das auch schon. In den folgenden beiden Runden (wir haben zu Beginn von Runde 3 abgebrochen) hauen sich die Chimera und Severian ihre "Killersprüche" um die Ohren. Den restlichen Einheiten bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß über das Schlachtfeld zu rennen und Opfer zu spielen (waren sie ja im Endeffekt auch). Okay, die Cannon hat noch ein bisschen was gemacht und die Paladine konnten sich dank ihrer "Wall of Light" abschirmen.

Aber trotzdem: Magie ist ja furchtbar übel, wenn der Gegner quasi nix hat um die Sprüche zu kontern. Vor allem solche Sprüche die jedem Kämpfer einer Einheit Schaden machen (z. B. 4 oder 6). Eigentlich dachten wir, dass wir ein Fantasy Massen-Skirmish spielen, aber irgendwie war es nur "Magie-Ballern". Es gab keinen einzigen Nahkampf!

Jetzt haben wir irgendwie bedenke, dass die Magie einfach zu heftig bei Confrontation ist. Denn alle Rituale und Artefakte waren jetzt nichts, was nicht auch andere (kleinere) Helden haben können.

Wie stellt man also eine "sinnvolle" Armee auf? Läuft es daruaf hinaus, dass beide Seiten mehr und mehr Magier und/oder Faithfuls aufstellen müssen um sich gegenseitig kontern zu können? Was bringen dann die "Fraktionsbanner" innerhalb eines Armeebuchs? Oft hat man da nur Zugriff auf zwei Helden, von denen einer immer ein Kämpfer und der andere immer ein Magier ODER Faithful ist. Sprich: Hat man das eine, verliert man komplett den Schutz gegen das andere. Wozu also diese Listen spielen? Dann lieber die allgemeine Liste des Armeebuchs spielen um sich möglichst Inkarnationen sowohl für Magie als auch Faithfuls in der Armee zu haben. Und dann? Magiepunkte bzw. fathpool sparen um die Sprüche des Gegners zu blocken? Oder selber nur "Schutzsprüche" mitnehmen?

Sind Creatures/Titans sowas wie die 3er MGS bei AT-43? Ich hatte fast den Eindruck mit der Chimera. Oder war einfach unser Spieltisch zu groß, das die Magier/Faithfuls einfach zu viel Zeit/Gelegenheit auf Fernkampf hatten?

Nach den ersten "tollen" Erfahrungen mit Confrontation, sind wir heute wieder ein wenig hin- und hergerissen. Irgendwie ist der Wurm drin in diesem System.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 07:16 
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Brüll-Seargent
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Hallo.

Na da hast Du aber was erlebt...
Und zwar: Confrontation ist NICHT AT-43. :D

Ein paar Anmerkungen:

Der Raum zwischen den Aufstellungszonen bei den Missionen ist: 30cm, und nicht 80cm!
Warum? C:AoR ist ein Nahkampfspiel. Nach einer Runde solltest Du in Schlagreichweite sein.
Wenn nicht, dann geschieht genau das, was du erlebt hast.
Lass es mich mal so erklären: Magie funktioniert bei AoR wie die Raketen der UNA (feuern über das ganze Spielfeld), nur das sie auf 1+ treffen... :D
Wann kriegt die UNA Probleme? Bei extrem viel Volldeckung (geht bei AoR nicht, da ja kaum Gelände am Spielfeld steht) oder: Wenn in Runde 2 die Raktenwerfer unter Druck geraten (schnelle Einheiten, oder: die Distanz zwischen den Armeen ist gering).
Das Spielfeld für 2000 Punkte sollte ca. 90x60 oder 90x90 sein, da das Spiel Nahkampfbetont ist. Bei größerer Spielfläche ist es: Magiebetont (und Fernkampfbetont).

Die Chimera ist mMn für 2000 Punkte eher nicht geeignet. Sie ist ein TYP 3.5 MGS in meinen Augen.

Letzter Satz: Confrontation ist so richtig gut erst ab 3500 Punkte. Darunter hat man zu viele "Lücken". Dann wirk es sich auch sehr stark aus, dass z.B. Magie nicht gekontert werden kann. Du kannst das Problem mit "Ich habe ja nur Magier" dadurch ausgleichen, dass du Verbündete nehmen kannst (ist bei AoR übrigens nichts schlechtes, sondern absolut notwendig) oder:

Limitierungen. (Und dass aus meinem Munde... :paranoid: ).
Da AoR wegen mangelnder Verbündeter und zu kleinen Armeen noch nicht "Rund läuft", empfehle ich euch wirklich, Anfangs manche Dinge zu limitieren.
Z.B.: Max. 1 Magiebegabter in der Armee.

Mein Vorschlag:
Spielt das Spiel einfach nochmal.
Spielfeld ca. 90x90.
Ein Verbündeter der "anderen Sorte" (Magican/Faithful).
Vielleicht kriegt ihr ja auch 3000 statt 2000 Punkte zusammen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 09:09 
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Kartoffelschäler

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Sobald die Entfernungen kleiner sind, bzw. dein Gegner Scouts aufstellt ändert sich das. 80 cm sind einfach zu viel Niemandsland, 30 - 40 cm sollten eher sein. Hat dein Gegner Scouts gespielt, um dich unter Druck zu setzen bzw. deine Magier vor dem Zauber schon zu töten? Als Dirz hau ich in der ersten Runde 3 Nemesis in deine Aufstellungszone und habe noch genug, was auf dich zu rollt, während du versuchst deine Beschwörer vor denen zu schützen(Skorize sind da auch noch eine Option). Alternativ könnte dein Greifen-Gegner bei der Entfernung auch nur Schützen und Kanonen stellen und dich wegblasen.

btw. Magie ist in fast allen Systemen die ich kenne so hart, bestes Beispiel WHF. Sobald der Gegner nicht mehr kontern kann wird es richtig übel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 11:10 
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Minenräumer

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Wohnort: Wiesbaden
Zitat:
Und zwar: Confrontation ist NICHT AT-43.


Genau DAS war eigentlich bisher auch unser Gedanke. Bis gestern ...
Daher auch das Thema. :smirk: :)

Zitat:
Der Raum zwischen den Aufstellungszonen bei den Missionen ist: 30cm, und nicht 80cm!


Damit spielst du auf die Abbildung bei den Missionen im Regelbuch an, oder? Nunja, zum einen meine ich irgendwo gelesen zu haben das die Abbildung der Aufstellung noch aus alten Confrontaion 3.0 Zeiten stammt und für deutlich weniger Figuren ausgelegt sei. Und zum anderen haben wir genau auf so einer Platte (waren aber 120x60) bei 30 cm Abstand mal die Wolfen gegen die Löwen Army Box antreten lassen. Mit dem Ergebnis das es ein einziges gekeile auf der Stelle ohne viel Bewegung war. Das war uns einfach zu eng. Vor allem weil die Wolfen auch in Runde 1 Sofort ihre 30 cm Chargen konnten. Sind 90x90 wirklich besser? Bzw. die länge kann man ja durch eine größere Aufstellungszone kompensieren.

Die 30 cm Abstand zu Beginn erscheinen mir so verdammt wenig. Dann können Fernkämpfer wie die Fusilliere oder die Cannon ihre hohe Reichweite mal so gut wie gar nicht ausnutzen. Das erscheint mir dann wie bei AT-43, wo die "offiziellen" Missionen im Regelbuch (oder Damocles, usw.) auch relativ kleine Spieltische (Tiles, Poster) haben. Wobei die Mehrheit der Spieler aber dann doch auf 120x120 oder gar 120x180 spielt. Auch bei Confrontation würde ich gerne mal zumindest eine Runde mal ein wenig "manövrieren" können.

Zitat:
Die Chimera ist mMn für 2000 Punkte eher nicht geeignet. Sie ist ein TYP 3.5 MGS in meinen Augen.


Das war auch mein Gedanke, wobei die Dame gegen die Wolfen Army Box gar nicht so im Vorteil war (schnelle Bewegung, Bloodthristy Predators, usw.). Gegen die Greifen war es aber nur ein Brett. Aber egal, ich wollte es sowieso nochmal testen sie bei 2000-3000 Punkten nicht mitzunehmen. Wobei ... so einen heftigen 2er Spruch/Artefakt kann natürlich auch eine andere Inkarnation mitnehmen die zwei Punkte frei hat.

Zitat:
Letzter Satz: Confrontation ist so richtig gut erst ab 3500 Punkte.


Bestätigt meinen Eindruck. ich habe das Gefühl, als ob die 2000 Punkte wahnsinnig schnell voll sind und man im Endeffekt gerade mal eine "Grundausstattung" dafür bekommt. Ich hatte mir jetzt eher so gedacht, dass 3000 Punkte Confro. in etwa den 2000 Punkten bei AT-43 entsprechen. Wieviele Inkarnationen sollte man eigentlich immer so reinnehmen? Ich hatte so an einen pro 1000 Punkte gedacht.

Zitat:
Spielt das Spiel einfach nochmal.


Och nöööö! :)

Zitat:
Spielfeld ca. 90x90


Okay. Wobei die Breite glaub nicht das Problem war. Eher die länge. Wir schrumpfen wohl mal die Aufstellungszonen zusammen. Woher kommt das 90x90 eigentlich? Aus Confro. 3.0 oder 3.5 ? Turniergröße?

Zitat:
Vielleicht kriegt ihr ja auch 3000 statt 2000 Punkte zusammen


Sollte machbar sein, ja.

@Lone Gunman:
Er hatte keine Scouts. Die "Demon Hunter" wollte er nicht reinnehmen (Zitat: "Die haben ja nur ein Messer und einen Hut"). Hätten aber wohl Sinn gemacht. Wobei sie dann auch als erstes aktiviert werden müssen um nicht sofort aufgerieben zu werden.

Nur Kanonen und Schützen haben ja nix gebracht (siehe Bericht). Meine Paladine hatten Wall of Light, ich hatte meine Bogenschützen (okay, die waren harmlos) und eben die Chimera mit ihrem "Stärke 6 Treffer" Ritual.

NOCH EINE ANDERE FRAGE AN EUCH:

Mit welcher Aktivierung spielt ihr? Wir haben ein paar mal "Marauder" ausprobiert und festgestellt das es irgendwie total Planlos war. Hatte was von "Bier und Brezel". Daher haben wir die letzten Spiele mit "AT-43" Aktivierung gespielt. Was ist für Confrontation Standard?

Schonmal Danke für eure Diskussionbereitschaft. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 12:19 
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Brüll-Seargent
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phantasos-spiele hat geschrieben:
Zitat:
Der Raum zwischen den Aufstellungszonen bei den Missionen ist: 30cm, und nicht 80cm!


Damit spielst du auf die Abbildung bei den Missionen im Regelbuch an, oder? Nunja, zum einen meine ich irgendwo gelesen zu haben das die Abbildung der Aufstellung noch aus alten Confrontaion 3.0 Zeiten stammt und für deutlich weniger Figuren ausgelegt sei. Und zum anderen haben wir genau auf so einer Platte (waren aber 120x60) bei 30 cm Abstand mal die Wolfen gegen die Löwen Army Box antreten lassen. Mit dem Ergebnis das es ein einziges gekeile auf der Stelle ohne viel Bewegung war. Das war uns einfach zu eng. Vor allem weil die Wolfen auch in Runde 1 Sofort ihre 30 cm Chargen konnten. Sind 90x90 wirklich besser? Bzw. die länge kann man ja durch eine größere Aufstellungszone kompensieren.

Das kleine Spielfeld kommt nicht von ungefähr bei Confrontation.
Die Breite ist: egal (oder fast). Sie wird nur durch die Anzahl der Modelle bestimmt. Große Schlacht (4000-5000 Punkte)= 120, eventuell 180cm.
Die Tiefe kann auch 120cm sein. Aber: Zwischen den Armeen dürfen nur ca. 30cm sein.
Warum?
Beispiel 1, 120 cm, Aufstellungszone 20cm. Dazwischen 80cm. Eine Einheit Füsiliere steht am "Spielfeldrand".
Eine Standarteinheit Infanterie läuft auf sie zu. 10cm (x2 laufen) = 20cm pro Runde. Ganz vorne aufgestellt.
1. Runde: 20+20=40cm. 2. Runde: +20=60cm. 3. Runde: +20=80cm. 4. Runde: +20=100cm. 5. Runde: Angriff!

Beispiel 2, 120 cm, Aufstellungszone 45cm. Dazwischen 30cm. Eine Einheit Füsiliere steht am "Spielfeldrand".
Eine Standarteinheit Infanterie läuft auf sie zu. 10cm (x2 laufen) = 20cm pro Runde. Ganz vorne aufgestellt.
1. Runde: 45+20=65cm. 2. Runde: +20=85cm. 3. Runde: +20=105cm. 4. Runde: Angriff! (mit Glück schon in der 3. Runde, wenn Füsiliere etwas weiter vorne stehen).

Beispiel 3, 90 cm, Aufstellungszone 30cm. Dazwischen 30cm. Eine Einheit Füsiliere steht am "Spielfeldrand".
Eine Standarteinheit Infanterie läuft auf sie zu. 10cm (x2 laufen) = 20cm pro Runde. Ganz vorne aufgestellt.
1. Runde: 30+20=50cm. 2. Runde: +20=70cm. 3. Runde: Angriff! (mit Glück schon in der 2. Runde, wenn Füsiliere etwas weiter vorne stehen).

Ausser beim 3. Beispiel hat die Infanterie 0 (in Worten: NULL) Chance, das Feuer zu überleben.
Aber es gibt ja auch noch Kavallerie, schnelle Einheiten, Scouts, ...
phantasos-spiele hat geschrieben:
Die 30 cm Abstand zu Beginn erscheinen mir so verdammt wenig. Dann können Fernkämpfer wie die Fusilliere oder die Cannon ihre hohe Reichweite mal so gut wie gar nicht ausnutzen.

Nur, wenn man sie nicht erhöht aufstellt und keine Einheit als Schutz vor sie stellt...
SCHWERER Taktikfehler ;)

phantasos-spiele hat geschrieben:
Zitat:
Die Chimera ist mMn für 2000 Punkte eher nicht geeignet. Sie ist ein TYP 3.5 MGS in meinen Augen.

Das war auch mein Gedanke, wobei die Dame gegen die Wolfen Army Box gar nicht so im Vorteil war (schnelle Bewegung, Bloodthristy Predators, usw.). Gegen die Greifen war es aber nur ein Brett. Aber egal, ich wollte es sowieso nochmal testen sie bei 2000-3000 Punkten nicht mitzunehmen. Wobei ... so einen heftigen 2er Spruch/Artefakt kann natürlich auch eine andere Inkarnation mitnehmen die zwei Punkte frei hat.

Das Spiel "lebt" von Helden, Unterstützungszauber, MAgischen Gegenständen etc. Ist warscheinlich ein Fantasy-Spiel...
Es stimmt schon, manche Combos schauen etwas "abartig" aus. Auf den ersten Blick.
Das Problem beginnt immer dann, wenn man auf etwas nicht vorbereitet ist.
Beispiel: Wolfen haben keine Magier. = eine Schwachstelle.
Was kann man dagegen tun? Verbündete mitnehmen. Den Magier töten und zwar ASAP (z.B. Inkarnat der Wolfen hat "Come if you dare" Howl oder so).
Dann muß die Einheit, in der der Magier steht diser Einheit entgegenstürmen. Das halbiert dei Distanz ZUM Magier. :unibrow:
Meine wichtigsten Einheiten mache ich Magieimmun (z.B. Artefakt/Wolfen: Die Rune der Alten, "Red Moon" Howl = kann nicht als Ziel von Magie gewählt werden).
phantasos-spiele hat geschrieben:
Zitat:
Letzter Satz: Confrontation ist so richtig gut erst ab 3500 Punkte.

Bestätigt meinen Eindruck. ich habe das Gefühl, als ob die 2000 Punkte wahnsinnig schnell voll sind und man im Endeffekt gerade mal eine "Grundausstattung" dafür bekommt. Ich hatte mir jetzt eher so gedacht, dass 3000 Punkte Confro. in etwa den 2000 Punkten bei AT-43 entsprechen. Wieviele Inkarnationen sollte man eigentlich immer so reinnehmen? Ich hatte so an einen pro 1000 Punkte gedacht.

ICh würde sagen, das Verhältniss ist so ca. 2/3, vielleicht sogar 1/2...
Eine 2000 Punkte-Armee AT-43 entspricht 3000 Punkte-Armee Confrontation (vielleicht sogar 4000 PUnkte).
Bei 2000 Punkte "fehlt" einfach immer etwas. Entweder Helden, oder Magie, oder Fernkampf. Etwas kommt immer zu kurz.
Wenn der Gegner dann nichts entgegenzusetzen hat, ist das Spiel meist ziemlich einseitig.
Z.B. (hypotetisch): Das Spiel wird mit 80cm neutraler Zone dazwischen gespielt.
Der Greif stellt nur Kaonen und vor allem viele Füsiliere auf. Eine gute Nahkampfeinheit für den Kampf gegen die bösen Sachen, die sich nicht erschiesen lassen wollen.
Und einen Priester (zum Schutz). Ich würde Melkion vorschlagen:
Heiliger Phönix / Mystische Glut (1): Wenn MELKION über diesen Artefakt verfügt, so kann er Wunder mit Manapunkten zensieren
Da kriegen selbst die Chimera & Co Probleme...
Dann noch einer, der der Chimera einhalt gebieten kann, und die LAdy wird zum Stubentiger.
Wird sie frech: BUMMM!

phantasos-spiele hat geschrieben:
Zitat:
Spielt das Spiel einfach nochmal.

Och nöööö! :)

Das meine ich ernst. AT-43 bringe ich einem Neuling mit 4-5 Spielen bei. Ist ja nur ein Ballerspiel. Dann muß er nur noch die Tricks der Fraktionen lernen.
Bei Confrontation ist das anders. C:AoR muß man "studieren", bis man den Dreh heraussen hat.
Leider geben viele auf und sagen "So ein Sch...".
Deshalb: Spielt das Spiel nochmal, nochmal, nochmal, ...

phantasos-spiele hat geschrieben:
Zitat:
Vielleicht kriegt ihr ja auch 3000 statt 2000 Punkte zusammen

Sollte machbar sein, ja.
Nur Kanonen und Schützen haben ja nix gebracht (siehe Bericht). Meine Paladine hatten Wall of Light, ich hatte meine Bogenschützen (okay, die waren harmlos) und eben die Chimera mit ihrem "Stärke 6 Treffer" Ritual.

Die 2000er Spiele funktionieren nur auf sehr engem Raum und mit den Armeeboxen.

phantasos-spiele hat geschrieben:
NOCH EINE ANDERE FRAGE AN EUCH:
Mit welcher Aktivierung spielt ihr? Wir haben ein paar mal "Marauder" ausprobiert und festgestellt das es irgendwie total Planlos war. Hatte was von "Bier und Brezel". Daher haben wir die letzten Spiele mit "AT-43" Aktivierung gespielt. Was ist für Confrontation Standard?
Schonmal Danke für eure Diskussionbereitschaft. :)

Ich spiele AT-43-like. :D
Macht am meisten Spass finde ich.
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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 15:51 
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Hey, danke für deine erneute Antwort. Irgendwie komme ich vor allem mit deinen Beiträgen immer wunderbar klar. Finde ich echt super von dir!

Thema Spieltisch:

Okay, deine Beispiele geben Sinn. Und wir haben es ja gestern auch selbst erlebt. Auf der anderen Seite war unser erstes großes Spiel (besagtes Wolfen vs. Löwen Army Box auf 120x60 cm) bei 30 cm Abstand total das enge Geknubbel. Lag aber wahrscheinlich wohl einfach daran, dass die 60 cm Breite dann wiederum zu schmal war. Vielleicht probieren wir einfach mal 120x60 und spielen dann über die Breite. Bei jeder Seite mit 10-15 cm Aufstellungszone. Dann hätten wir auch die 30 cm Abstand in der Mitte aber noch immer nach Rechts und Links viel Platz für Flankenbewegungen. Die 90x90 werden wir auch mal ausprobieren. So 2000 bis 3000 Punkte.

Thema Spielen:

Das war jetzt unser 4. Spiel. 2x Wolfen gegen Löwen je 2000 Punkte und dann noch 2x Greifen gegen Löwen je 1000 Punkte (Einführungsspiel) und 2000 Punkte (gestern). Zum "Regeln lernen" haben wir außerdem alle Missionen aus dem Initiations-Set gespielt. Von daher haben wir mittlerweile schon eine Ahnung wie das Spiel läuft, nur eben das "Wechselspiel" zwischen der Magie/Faithful/Artefakten, usw. ist noch nicht so ganz leicht. Aber dafür hat das Thema hier ja jetzt auch schon wieder einiges gebracht.

Was die Macht/Heftigkeit der ganzen Rituale/Communions angeht, bin ich trotzdem noch ein wenig unsicher, aber das legt sich vielleicht mit der Zeit, wennn man mal die "Leistungsspirale" verstanden hat.

Was "Massen-Skirmish" angeht, kenne ich bisher nur das Herr der Ringe Tabletop. Da hat man auch so seine 40-60 Modelle auf dem Tisch (je nachdem). Magie ist dort eine nette/nützliche Unterstützung, "kippt" das Spiel aber nicht so sehr wie wie wir es gestern bei Confrontation erlebt haben.

Eventuell ist dein Vorschlag mit den "Beschränkungen" auch eine gute Idee. Zu Anfang lassen wir vielleicht einfach nur 1er Communions/Rituals/Artifacts zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 21.01.2010, 17:52 
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Brüll-Seargent
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phantasos-spiele hat geschrieben:
Hey, danke für deine erneute Antwort. Irgendwie komme ich vor allem mit deinen Beiträgen immer wunderbar klar. Finde ich echt super von dir!
:oops:
phantasos-spiele hat geschrieben:
Eventuell ist dein Vorschlag mit den "Beschränkungen" auch eine gute Idee. Zu Anfang lassen wir vielleicht einfach nur 1er Communions/Rituals/Artifacts zu.


Gute Idee! Ich war beim Ösi-Bund zwar bei der Panzertruppe, aber was ich zuerst gelent habe war, wie man ein Sturmgewehr auseinander nimmt und wieder zusammenbaut. Und putzt, natürlich! :D
Und davor lernte ich, wie man Schuhe putzt... :D
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 Betreff des Beitrags: Re: Bedenken zu Faithfuls/Magicians
BeitragVerfasst: 28.01.2010, 23:54 
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Wir haben heute unser erstes 3000er Spielchen gemacht. Normaler Schlagabtausch auf der 120x120 cm Platte, wobei die Aufstellungszone auf jeder Seite 40 cm und damit der Abstand in der Mitte ebenfalls 40 cm war. Wir haben viel Gelände verwendet. Vielleicht sogar etwas zu viel. Und wir haben nur 1er Artefakte, Rituale, usw. zugelassen. Hat schon deutlich besser funktioniert.

Wir haben die "Warlord" Aktivierungsreihenfolge verwendet. Also jeder mischt sein eigenes Deck und zieht die Karten der Reihe nach von oben ab. Macht das Ganze etwas unplanbarer aber auch nicht zu so einem völligen Chaos wie bei "Marauder".

Mein Gegner hat zwar mit seinen Greifen mit meinen Löwen den Boden aufgewischt, aber das lag nicht an eventuell unausgeglichenen Armeen, komischer Aufstellung oder einem unpassenden Spieltisch. Er hatte ein paar verdammt gute Würfelwürfe. Außerdem habe ich ein paar Fehler gemacht. War aber trotzdem ein schönes Spiel.

Beim nächsten mal werden wir uns mal nach einem passenden Szenario umsehen um etwas mehr Abwechslung zu haben.

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